INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,37 € | 6,90 € |
| 50 | 0,74 € | 6,53 € |
| 150 | 1,09 € | 6,18 € |
| 250 | 1,46 € | 5,81 € |
Nadelhülsen hk2820 von INA bieten mit den Maßen 28x35x20 mm eine tragfähige Radiallagerung bei extrem geringem radialen Bauraum.
Die Nadelhülsen hk2820 gehören zur Gruppe der montagefertigen Radial-Nadellager mit dünnwandigem, spanlos geformtem Außenring. Hersteller INA fertigt dieses Wälzlager mit einer Bohrung von 28 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Baubreite von 20 mm. Durch die Linienberührung der Nadelrollen nimmt die Baugruppe hohe radiale Lasten auf. Konstrukteure nutzen die offene Bauform bevorzugt dort, wo das Gehäuse die Wälzkörperführung radial begrenzt und die Welle als gehärtete Laufbahn dient.
Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Wellenlagerungen, wenn Bauraum und Gehäusebohrung knapp bemessen sind. Durch das geringe radiale Profil von lediglich 3,5 mm Wandhöhe ermöglicht das Lager schlanke Gehäusekonstruktionen. Sie integrieren die Hülse direkt in präzise bearbeitete Gehäusebohrungen, wodurch kein zusätzlicher axialer Anschlagring erforderlich ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen Industrieantrieben mit kontinuierlicher Radiallast.
Diese Variante ist ohne Dichtung ausgeführt und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 °C. Die beidseitig offene Gestaltung ermöglicht den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Schmierkreislauf der Maschine. Planen Sie bei staubiger oder feuchter Umgebung externe Dichtelemente an der Welle ein, um Schmutzeintrag zu vermeiden. Der formstabile Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auch bei raschen Lastwechseln sicher auf Abstand.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 28 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm und eine Gesamtbreite von 20 mm auf. Durch die geringe Wandstärke von 3,5 mm eignet es sich besonders für kompakte Gehäusebohrungen. Die Welle fungiert bei dieser Bauart in der Regel direkt als innere Wälzkörperlaufbahn.
Die spanlos geformte Außenhülse aus gehärtetem Bandstahl schließt die Nadelrollen und den Käfig ein. Der Werkstoff und die Fertigungspräzision von INA sorgen für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Nadelbreite. Das Bauteil wird üblicherweise mit leichtem Übermaß in die Gehäusebohrung eingepresst und sitzt dadurch axial fest.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 °C und +140 °C. Dieser Bereich resultiert aus der thermischen Beständigkeit des Wälzkörperstahls sowie des Stahlblechkäfigs. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage geeignet sein muss.
Der Käfig trennt die einzelnen Nadelrollen voneinander und verhindert deren Reibung untereinander. Stahlblech zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus, was der Erwärmung im Dauerbetrieb entgegenwirkt. Zudem trägt er dazu bei, dass die Nadeln beim Transport und vor dem Aufschieben auf die Welle unverlierbar in der Hülse bleiben.
Da das Lager ohne Dichtung ausgeführt ist, erfordert es die Einbindung in eine zentrale Ölschmierung oder eine regelmäßige Nachfettung. Schmierstoffe können axial ungehindert an die Laufbahnen gelangen und Wärme abführen. Für den Schutz vor Schmutzpartikeln sind bei Bedarf separate Radial-Wellendichtringe im Gehäuse vorzusehen.
Weil die Nadelhülse keinen separaten Innenring besitzt, laufen die Nadeln unmittelbar auf dem Wellenzapfen. Die Oberfläche der Welle muss gehärtet und feingeschliffen sein, um Verschleiß zu verhindern. Entspricht die Welle diesen Anforderungen nicht, können passende Innenringe als separate Laufbahn auf der Welle montiert werden.
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