NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,13 € | 2,46 € |
| 100 | 0,26 € | 2,33 € |
| 250 | 0,39 € | 2,20 € |
| 500 | 0,51 € | 2,08 € |
Die Nadelhülse HK1210 FM von NTN bietet eine platzsparende Radiallagerung mit 12 mm Bohrung, 16 mm Außendurchmesser und 10 mm Baubreite.
Mit der Nadelhülse HK1210 FM realisieren Konstrukteure und Instandhalter tragfähige Radiallagerungen auf engem Raum. Das einreihige Bauteil besitzt einen dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus gehärtetem Stahlblech. Dadurch baut das Lager radial sehr flach und überträgt Radialkräfte direkt auf die Welle. Die offene Ausführung ohne Dichtung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt.
Dieses Nadellager kommt bevorzugt in Baugruppen zum Einsatz, bei denen der vorhandene Bauraum keinen massiven Außenring erlaubt. Typische Einsatzfelder liegen in kompakten Industrieantrieben und mechanischen Führungen mit begrenztem radialem Freiraum. Da die Nadelhülse keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffversorgung direkt über das umgebende Gehäuse oder über Bohrungen in der Anschlusswelle. Voraussetzung für den direkten Lauf der Nadeln ist eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadeln parallel zur Achse und verhindert ein gegenseitiges Berühren der Wälzkörper. Dies reduziert die interne Reibung und erlaubt den Einsatz bis zu einer Betriebstemperatur von +140 Grad. Zudem hält der Käfig die Nadeln unverlierbar in der Hülse, was das Einpressen in die Gehäusebohrung erleichtert. Für den Schutz vor Feststoffpartikeln bieten sich bei dieser offenen Bauform ergänzende Dichtelemente im Gehäuse an.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 12 mm unter den Nadeln auf. Der Außendurchmesser beträgt 16 mm bei einer Breite von 10 mm. Durch diese geringe Querschnittshöhe ermöglicht das Bauteil raumsparende Lagerungen bei minimalem radialem Einbauraum.
Da die Nadelhülse ohne Innenring geliefert wird, laufen die Wälzkörper unmittelbar auf der Welle. Diese muss gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß zu vermeiden. Steht keine gehärtete Welle zur Verfügung, lässt sich alternativ ein separat montierter Innenring auf die Welle aufziehen.
Diese Bauform besitzt keine Schmierbohrung im Außenmantel. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss stirnseitig über den offenen Gehäusebereich oder über Schmierkanäle in der Welle erfolgen. Da das offene Lager Schmierstoffe nicht im Inneren bindet, richtet sich der Schmierzyklus nach den jeweiligen Einsatzbedingungen.
Dank des stabilen Stahlblechkäfigs und des Verzichts auf elastomere Dichtungen liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 und +140 Grad. Die tatsächliche Temperaturbeständigkeit der gesamten Lagerstelle hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie der umgebenden Dichtung ab.
Die Hülse wird mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die aufnehmende Gehäusebohrung eingepresst. Durch den Presssitz erhält der dünnwandige Außenring seine kreisrunde Form und Maßgenauigkeit. Eine zusätzliche axiale Sicherung über Sicherungsringe oder Gehäusedeckel ist in der Regel nicht erforderlich.