ZEN
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Die offene Nadelhülse SCE2012 (31,75 x 38,1 x 19,05 mm) von ZEN nimmt hohe Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum auf.
Die Nadelhülse SCE2012 von ZEN ist ein kompaktes Wälzlager für Konstruktionen, die eine hohe Tragfähigkeit bei sehr geringer Querschnittshöhe verlangen. Mit einem Innendurchmesser von 31,75 mm, einem Außendurchmesser von 38,1 mm und einer Breite von 19,05 mm nutzt die Lagerung den vorhandenen Bauraum effizient aus. Als einreihiges Lager führt es die zylindrischen Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Die dünnwandige Hülse wird typischerweise direkt im Gehäuse verpresst.
Dieses Radiallager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit begrenztem radialem Einbauraum, an denen hohe Radiallasten übertragen werden müssen. Da das Lager keine eigene Dichtung besitzt und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, findet es bevorzugt in geschlossenen Getrieben oder geschützten Gehäusen mit externer Schmierung Verwendung. Das Nadellager läuft üblicherweise direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt und die Konstruktion schlank bleibt.
Bei der Auslegung der Nadelhülse SCE2012 spielt die Schmierstoffversorgung eine zentrale Rolle. Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, muss das Schmiermittel seitlich über die Stirnflächen an die Laufbahn gelangen. Für den Einsatz in verschmutzten Umgebungen sind zudem externe Dichtungen an der Gehäusekonstruktion vorzusehen. Beachten Sie außerdem den zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad, der durch den Werkstoff des Stahlblechkäfigs und das gewählte Schmiermittel bestimmt wird.
Die Nadelhülse misst 31,75 mm im Innendurchmesser (Bohrung), 38,1 mm im Außendurchmesser und 19,05 mm in der Breite. Diese Abmessungen bestimmen den Einbau im Gehäuse sowie den Durchmesser der Gegenlaufbahn auf der Welle. Sie ermöglichen eine tragfähige Lagerung bei geringem radialem Bauraumbedarf.
Eine offene Ausführung verfügt über keine integrierten Dichtlippen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Dadurch weist das Lager einen besonders geringen Drehwiderstand auf, lässt Schmieröl ungehindert zirkulieren und eignet sich für geschützte Gehäuseräume. In staubigen Umgebungen müssen angrenzende Gehäusedichtungen das Lager vor Fremdpartikeln und Schmierstoffverlust schützen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Ermöglicht wird dieses Temperaturfenster durch den temperaturstabilen Stahlblechkäfig, der die Nadelrollen auch bei thermischer Belastung führt. Die tatsächliche Grenze im laufenden Betrieb hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die zylindrischen Nadeln, verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und verringert Reibung sowie Wärmeentwicklung. Zudem sorgt er für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn. Das Material zeichnet sich durch hohe Formstabilität bei Vibrationen und in weiten Temperaturbereichen aus.
Mangels eigener Schmierbohrung im Außenring erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die offenen Stirnseiten. Das Lager kann mit Fett oder Öl betrieben werden. In geschlossenen Maschinengehäusen reicht meist das vorhandene Ölbad oder Spritzöl aus, während bei Fettschmierung eine ausreichende Erstbefüllung und passende Nachschmierintervalle der Gesamtanwendung erforderlich sind.
Nadelhülsen laufen in der Regel unmittelbar auf der gehärteten Oberfläche der Welle, wodurch kein gesonderter Innenring erforderlich ist. Das spart radialen Bauraum und Gewicht. Falls die Welle nicht die nötige Härte und Oberflächengüte aufweist, können passende Innenringe separat auf der Welle montiert werden, um als Gegenlaufbahn zu dienen.
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