SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,37 € | 7,12 € |
| 50 | 0,75 € | 6,74 € |
| 100 | 1,12 € | 6,37 € |
Die Nadelhülse HK2020 von SKF bietet bei Maßen von 20x26x20 mm eine raumsparende Lagerung für hohe radiale Belastungen.
Dieses einreihige Nadellager von SKF zeichnet sich durch einen sehr geringen radialen Bauraum aus. Die Nadelhülse HK2020 besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Breite von 20 mm. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper. Da die Hülse spanlos geformt ist und dünnwandig ausgeführt wird, beansprucht die Lagerstelle kaum mehr Platz als der Wellendurchmesser selbst.
Konstrukteure setzen dieses Radiallager ein, wenn Gehäusebohrungen nicht unmittelbar als Laufbahn dienen können und radial nur minimaler Platz bereitsteht. Typische Einsatzbereiche finden sich bei radial hoch belasteten Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Wälzkörper laufen meist direkt auf der gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Das Lager nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und verlangt nach einer exakten Ausrichtung der Welle.
Diese Ausführung ist ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung konstruiert. Die Schmierung erfolgt axial über den Einbauraum, beispielsweise durch ein umgebendes Ölbad oder den gezielten Fetteintrag vor der Montage. Bei starker Staub- oder Feuchtigkeitseinwirkung schützen externe Dichtelemente an der Gehäusewand die Laufbahn vor Verunreinigungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad Celsius und deckt vielfältige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine axiale Breite von 20 mm. Durch diese geringe Querschnittshöhe eignet sich die Komponente für extrem beengte Bauräume.
Im Regelfall laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Steht keine gehärtete Wellenlaufbahn zur Verfügung, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren, wodurch sich der wirksame Wellendurchmesser entsprechend verringert.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebsbereich zwischen -30 und +140 Grad Celsius ausgelegt. Der integrierte Stahlblechkäfig unterstützt auch bei thermischer Belastung eine geordnete Führung der Wälzkörper, sofern der gewählte Schmierstoff diesen Bereich abdeckt.
Das Schmiermittel wird dem Lager axial von den Stirnseiten her zugeführt. Weil keine Schmierbohrung im Außenring vorhanden ist, empfiehlt sich entweder der Betrieb in geschmierten Gehäusen oder eine ausreichende Fettbefüllung bei der Erstmontage.
Die Ausführung besitzt keine integrierte Dichtung und ist an beiden Stirnseiten offen. Bei staubiger Umgebung oder Spritzwasser ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse erforderlich, um Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Die Bauart ist als reines Radiallager konstruiert und überträgt Kräfte quer zur Wellenachse. Für axiale Lasten eignet sich die Nadelhülse nicht, weshalb Axialkräfte konstruktiv über separate Bauteile abgefangen werden müssen.
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