SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,28 € |
| 50 | 0,76 € | 6,90 € |
| 100 | 1,15 € | 6,51 € |
Die Nadelhülse HK2216 von SKF mit den Maßen 22x28x16 mm nimmt hohe Radialkräfte bei geringem radialem Bauraumbedarf auf.
Die einreihige Nadelhülse HK2216 gehört zur Gruppe der kompakten Wälzlager mit dünnwandigem Außenring. Durch die Abmessungen mit 22 mm Bohrung, 28 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite eignet sich diese Ausführung für Konstruktionen, bei denen der Einbauraum stark begrenzt ist. Das Wälzlager stammt von SKF und ist als offene Variante ohne Dichtung konzipiert. Es dient vor allem dazu, rein radiale Belastungen direkt auf der Welle abzustützen.
Diese Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Anwender auf engstem Raum hohe radiale Kräfte abfangen wollen. Da die Nadelhülse HK2216 im Regelfall direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle läuft, benötigt die Lagerstelle keinen Innenring. Das reduziert den radialen Querschnitt auf wenige Millimeter. Typische Einsatzfelder sind kompakte Baugruppen sowie Gehäusekonstruktionen, die als reines Radiallager ohne axiale Führungsfunktion ausgelegt sind.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad. Weil dieses Modell ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über die umgebende Konstruktion. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das Lagergehäuse exakt gefertigt ist: Die dünnwandige Hülse erhält ihre maßgebliche Rundheit und Führung erst nach dem Einpressen in die Gehäusebohrung.
Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm sowie einer Breite von 16 mm ermöglicht die Nadelhülse HK2216 eine geringe radiale Bauhöhe von 3 mm pro Seite. Dadurch lässt sich die Lagerstelle auch bei beengten Einbauverhältnissen kompakt umsetzen.
Da die Hülse direkt auf der Oberfläche einer gehärteten und geschliffenen Welle abrollt, erübrigt sich ein separater Innenring. Dadurch spart die Konstruktion radialen Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht der Lagerstelle, ohne die Aufnahme radialer Kräfte einzuschränken.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad, begünstigt durch den Stahlblechkäfig und den Verzicht auf berührende Dichtungen. Für die thermische Einsatzgrenze im laufenden Betrieb ist neben den Lagerwerkstoffen auch der gewählte Schmierstoff ausschlaggebend.
Da der Außenring keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung stirnseitig über die offene Gehäuseseite oder über geeignete Kanäle in der Welle. Sie können je nach Betriebsbedingung mit Öl oder Fett schmieren. Da keine Dichtungen integriert sind, müssen externe Dichtelemente das Austreten verhindern.
Die dünnwandige Außenhülse ist elastisch gefertigt und erreicht ihr definiertes Betriebsmaß erst nach dem ordnungsgemäßen Einpressen in eine starre Gehäusebohrung. Verwenden Sie für die Montage einen passenden Montagedorn, der die Einpresskraft gleichmäßig auf die Stirnfläche überträgt, um ein Verkanten oder Verformen des Blechkörpers zu vermeiden.
Der Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dies verringert die Reibung sowie die Erwärmung des Lagers. Zudem sorgt der Käfig dafür, dass die Wälzkörper auch bei der Handhabung vor dem Einbau sicher in der Hülse verbleiben.
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