SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,46 € | 8,77 € |
| 50 | 0,93 € | 8,30 € |
| 100 | 1,39 € | 7,84 € |
Die Nadelhülse HK3512 von SKF bietet bei Maßen von 35x42x12 mm eine kompakte, tragfähige Lagerung für radiale Kräfte auf engem Raum.
Dieses einreihige Nadellager zeichnet sich durch seinen spanlos geformten Außenring aus. Die Nadelhülse HK3512 beansprucht radial minimalen Bauraum und nutzt im Regelfall die gehärtete Welle unmittelbar als Laufbahn. Dank des geführten Stahlblechkäfigs bleiben die Nadelrollen exakt ausgerichtet. Für kompakte Lagerstellen mit engen radialen Abmessungen stellt diese Ausführung eine platzsparende Bauform dar.
Die Nadelhülse HK3512 nimmt radiale Lasten bei sehr geringer Bauhöhe auf. Die Konstruktion ohne Dichtung ermöglicht die Einbindung in das vorhandene Schmiersystem der umliegenden Baugruppe. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ist das Lager für vielfältige industrielle Umgebungsbedingungen ausgelegt. Das einreihige Nadellager stützt Wellenbewegungen direkt ab, sofern die Welle gehärtet und geschliffen ausgeführt ist.
Da diese Ausführung weder über integrierte Dichtungen noch über eine eigene Schmierbohrung verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Stirnseiten der Lagerstelle. Staub und Verunreinigungen lassen sich durch externe Dichtelemente im Gehäuse abhalten. Bei der Montage empfiehlt sich das gleichmäßige Einpressen mit einem passenden Montagedorn, damit die Hülse ihre zylindrische Form in der Aufnahmebohrung spielfrei einnimmt.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm unter den Nadeln, einen Außendurchmesser von 42 mm und eine Breite von 12 mm. Diese Maße erlauben eine äußerst flache radiale Bauhöhe bei vollwertiger Lagerfunktion.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die Wälzkörper gleichmäßig entlang des Umfangs. Er vermindert die Reibung zwischen den Nadeln und sorgt für einen ruhigen Lauf innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +140 Grad Celsius.
Als offenes Bauteil ist diese Ausführung für Anwendungen konzipiert, die über externe Dichtringe geschützt werden oder in einem geschlossenen Ölbad laufen. Das Fehlen von Dichtlippen ermöglicht zudem geringe Reibungsverluste bei höheren Wellendrehzahlen.
Schmierfett oder Schmieröl tritt bei dieser Bauform stirnseitig in den Nadelkranz ein. Bei Fettschmierung bringen Sie das Schmiermittel vor dem Einbau ein, während bei Ölschmierung der kontinuierliche Ölnebel oder Ölstrom des Getriebes die Schmierung übernimmt.
Grundsätzlich läuft die Hülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch radialer Bauraum eingespart wird. Weist die Welle nicht die erforderliche Oberflächenhärte auf, lässt sich die Lagerstelle durch einen passenden separaten Innenring ergänzen.
Nein, einreihige Nadelhülsen dieser Baureihe nehmen ausschließlich radiale Kräfte auf. Treten in der Lagerstelle axiale Belastungen auf, müssen Sie diese durch separate Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben abstützen.
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