INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,37 € | 7,12 € |
| 50 | 0,75 € | 6,74 € |
| 150 | 1,12 € | 6,37 € |
| 250 | 1,50 € | 5,99 € |
Kompakte Nadelhülse HK2210 von INA mit den Maßen 22x28x10 mm und stabilem Stahlblechkäfig für radial belastete Lagerstellen auf engstem Bauraum.
Die Nadelhülse HK2210 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit dünnwandiger, spanlos geformter Außenhülse. Mit einer Bohrung von 22 mm, einem Außendurchmesser von 28 mm und einer Breite von 10 mm beansprucht dieses Bauteil minimalen radialen Platz. Die Konstruktion läuft in der Regel direkt auf der gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Sie erhalten ein montagefreundliches Radiallager, das hohe radiale Kräfte aufnimmt und für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt ist.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit stark eingeschränktem radialem Bauraum bei gleichzeitig hohen Radiallasten. Durch die Führung der Nadeln im Stahlblechkäfig läuft das einreihige Lager spurtreu auch bei höheren Drehzahlen. Für den direkten Lauf ohne Innenring dient eine gehärtete und geschliffene Wellenlaufbahn als Gegenpart. Fehlt diese Härtung auf der Welle, lässt sich die Einheit mit einem passenden Innenring kombinieren.
Diese Ausführung ist offen gestaltet und verfügt über keine integrierte Schmierbohrung. Konstruktiv bedingt erfordert das Lager eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Schmiermittelzufuhr, beispielsweise stirnseitig über das Gehäuse oder ein benachbartes Schmiersystem. Bei Bedarf sind zusätzliche Dichtelemente an der Gehäusewandung anzuordnen, um Schmutzeintrag zu reduzieren. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Rollkörper auf Abstand und unterstützt einen reibungsarmen Lauf im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 22 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm und eine Breite von 10 mm. Durch den geringen radialen Querschnitt eignet sich dieses Bauteil für kompakte Lagerstellen, bei denen andere Wälzlager aufgrund des Bauraumbedarfs nicht montiert werden können.
Da die Hülse ab Werk ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr in der Regel stirnseitig oder über das umliegende Gehäuse. Sie können sowohl Schmierfett als auch Schmieröl verwenden, abgestimmt auf die jeweilige Betriebsdrehzahl und den thermischen Einsatzbereich von -30 bis +140 Grad.
Ein Innenring ist nicht erforderlich, sofern die Welle gehärtet und geschliffen ist. In diesem Fall wälzen die Nadeln direkt auf dem Wellenzapfen ab, was wertvollen radialen Bauraum spart. Weist die Welle keine gehärtete Lauffläche auf, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren.
Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln achsparallel und trennt die Wälzkörper, um deren gegenseitiges Berühren zu vermeiden. Dies reduziert die innere Reibung und wirkt übermäßiger Wärmeentwicklung bei höheren Drehzahlen entgegen. Zudem verleiht der Werkstoff Stahl dem Käfig Formstabilität bis +140 Grad.
Die offene Bauform ohne Dichtringe ermöglicht eine maximale Ausnutzung der Lagerbreite für die tragenden Nadelrollen. Zudem erzeugt der Verzicht auf schleifende Dichtlippen geringere Reibungsmomente. Bei Einsatz in staubiger oder feuchter Umgebung sollten Sie externe Dichtungen wie Radial-Wellendichtringe im Gehäuse vorsehen.
Als rein radiales Wälzlager nimmt die einreihige Nadelhülse Kräfte senkrecht zur Wellenachse auf. Axiale Belastungen kann die dünnwandige Hülse konstruktionsbedingt nicht übertragen. Treten Axialkräfte im System auf, sollten diese über separate Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben aufgenommen werden.
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