ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,16 € |
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Die Nadelhülse SCE610 von ZEN bietet mit 9,525 mm Bohrung eine besonders kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse SCE610 ist ein einreihiges Wälzlager mit einem spanlos geformten, dünnwandigen Außenring. Dieses Bauteil eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen der radiale Bauraum stark begrenzt ist und dennoch nennenswerte radiale Kräfte aufgenommen werden müssen. Das Lager läuft üblicherweise direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Durch den integrierten Stahlblechkäfig werden die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand gehalten und geführt, was gleichmäßige Laufeigenschaften im Betrieb begünstigt.
Der Einsatz erfolgt primär dort, wo Gehäusebohrungen nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden können und eine sehr geringe Querschnittshöhe gefordert ist. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Baugruppen und Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Schmierbohrung erfolgt die Schmiermittelzufuhr in der Regel stirnseitig über das umgebende Maschinensystem.
Da diese Hülse ohne Dichtung gefertigt wird, muss die Lagerstelle durch externe Dichtelemente vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit geschützt werden. Gleichzeitig trägt eine externe Abdichtung dazu bei, das unkontrollierte Austreten des Schmierstoffs zu verhindern. Die Anschlussmaße liegen bei einem Wellendurchmesser von 9,525 mm sowie einer Gehäuseaufnahme von 14,288 mm bei einer Einbaubreite von 15,875 mm. Die fachgerechte Montage in die Gehäusebohrung verleiht der dünnwandigen Hülse ihre endgültige Form und Maßhaltigkeit.
Die Nadelhülse besitzt eine Bohrung von 9,525 mm, einen Außendurchmesser von 14,288 mm sowie eine Breite von 15,875 mm. Diese Abmessungen bestimmen die passende Wellen- und Gehäuseaufnahme in der jeweiligen Baugruppe.
Charakteristisch ist der dünnwandige, spanlos gezogene Außenmantel in Verbindung mit einem geführten Nadelkranz. Diese Konstruktion ermöglicht eine besonders flache radiale Bauhöhe, da kein massiver Außenring verwendet wird. Das Bauteil nimmt rein radiale Lasten auf.
Die Nadelhülse verfügt über keine eigene Schmierbohrung im Außenmantel. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl muss daher über die Stirnseiten des Lagers oder ein umliegendes Schmiersystem der Konstruktion erfolgen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Dauerbetrieb sind neben dem Stahlblechkäfig stets auch der verwendete Schmierstoff sowie die spezifischen Umgebungsbedingungen.
In der Standardanwendung laufen die Nadeln direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle. Lässt sich die Welle konstruktiv nicht als Wälzkörperlaufbahn nutzen, kann ein passender, separat montierter Innenring verwendet werden.
Die offene Bauform ohne Dichtung hält Reibungsverluste gering und erlaubt die direkte Integration in geschmierte Gehäuse. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit erfolgt bei Bedarf über externe Dichtelemente der übergeordneten Baugruppe.
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