KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 3,23 € |
| 100 | 10% | 3,07 € |
| 250 | 15% | 2,89 € |
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Kompakte Nadelhülse HK1210 C von JTEKT-KOYO mit den Maßen 12x16x10 mm zur Aufnahme hoher Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HK1210 C von JTEKT-KOYO ist ein spanlos geformtes, dünnwandiges Wälzlager für Konstruktionen mit begrenztem Platzangebot. Mit einem Innendurchmesser von 12 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm sowie einer Breite von 10 mm ermöglicht diese Bauform besonders schlanke Lagerungen. Das Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf. Typischerweise laufen die Nadeln direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch die Lagerstelle ohne separaten Innenring auskommt.
Konstrukteure nutzen die Nadelhülse HK1210 C vor allem in Baugruppen, bei denen herkömmliche Wälzlager zu viel radialen Bauraum beanspruchen würden. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen, Hebelmechanismen sowie feinmechanischen Antriebssystemen. Durch die geringe Querschnittshöhe lassen sich Wellenabstände eng bemessen, während die linienförmige Berührung der Nadelrollen gleichzeitig eine hohe radiale Tragfähigkeit begünstigt.
Der dünnwandige Außenring erhält seine endgültige Form und Maßhaltigkeit erst durch das Einpressen in eine exakt tolerierte Gehäusebohrung. Zur Montage dient ein spezieller Einpressdorn, der plan an der beschrifteten Stirnseite anliegt. Ein Verkanten während des Pressvorgangs ist strikt zu vermeiden, um eine Beschädigung des Lagerrandes abzuwenden. Da die Welle als Gegenlaufbahn fungiert, erfordert sie eine gehärtete und feingeschliffene Oberfläche.
Dieses Lager besitzt einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 16 mm und eine axiale Breite von 10 mm. Durch diese kompakten Abmessungen ergibt sich eine radiale Querschnittshöhe von lediglich 2 mm, was besonders platzsparende Konstruktionen in beengten Maschinengehäusen ermöglicht.
Als rein radial wirkendes Wälzlager ist diese Ausführung ausschließlich für radiale Belastungen konstruiert. Axialkräfte kann die spanlos geformte Hülse nicht übertragen. Treten in Ihrer Anwendung zusätzlich axiale Kräfte auf, müssen diese durch separate Axiallager oder geeignete Anlaufscheiben aufgenommen werden.
Im Regelfall läuft dieses Nadellager direkt auf der Welle, sodass kein eigener Innenring erforderlich ist. Voraussetzung hierfür ist eine gehärtete und präzise geschliffene Wellenoberfläche. Steht keine gehärtete Welle zur Verfügung, lässt sich die Hülse alternativ mit einem passenden Innenring kombinieren.
Die Befestigung im Gehäuse erfolgt rein kraftschlüssig durch einen festen Presssitz. Zusätzliche axiale Sicherungselemente wie Sicherungsringe oder Gehäuseschultern sind nicht erforderlich. Die Hülse wird mit einem Dorn bündig in die Aufnahmebohrung eingepresst und hält dort selbsttätig.
Typische Einsatzbereiche sind kompakte Getriebeeinheiten, mechanische Stellantriebe und Hebelverbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Überall dort, wo hohe Radialkräfte auf engstem Raum übertragen werden müssen und die Gehäusebohrung nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn genutzt werden kann, bietet die Hülse eine zweckmäßige Lösung.
Da diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen verfügt, muss das Schmiermittel über das umgebende System oder die Gehäusekonstruktion zugeführt werden. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie gegen Schmierstoffverlust erfolgt über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Maschinengehäuse.