KOYO
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Die Nadelhülse B146 von JTEKT-KOYO bietet hohe radiale Tragfähigkeit auf engstem Bauraum bei Hauptabmessungen von 22,3 x 28,6 x 9,5 mm.
Die Nadelhülse B146 fungiert als kompaktes Radiallager mit spanlos geformtem Außenring und integriertem Nadelkranz. Mit einer Bohrung von 22,3 mm, einem Außendurchmesser von 28,6 mm sowie einer schmalen Breite von 9,5 mm eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum. Das einreihige Lager von JTEKT-KOYO besitzt einen Stahlblechkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper führt und thermischen Belastungen von -20 bis +120 Grad standhält.
Konstrukteure nutzen die einreihige Nadelhülse B146 vorrangig in Lagerstellen, an denen herkömmliche Wälzlager aufgrund ihres Bauvolumens keinen Platz finden. Typische Einsatzfelder umfassen kompakte Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen die Wälzkörper direkt auf einer gehärteten Gegenlauffläche abrollen. Die Konstruktion nimmt rein radiale Kräfte auf und überträgt Belastungen direkt auf die Welle.
Da die Nadelhülse B146 ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, benötigt die Lagerstelle ein externes Schmierkonzept sowie Schutz vor Verunreinigungen. Planen Sie die Schmiermittelzufuhr über angrenzende Bauteile oder die Welle ein. Zusätzliche externe Wellendichtringe bewahren die Nadeln vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust. Bei der Montage ist auf einen sorgfältigen Einpressvorgang zu achten, um den dünnwandigen Außenring formgenau im Gehäuse zu positionieren.
Einreihiges Radiallager mit geringer Querschnittshöhe, das direkt auf einer gehärteten Welle ohne eigenen Innenring abrollt. Der dünnwandige Außenring aus spanlos geformtem Stahlblech umschließt den Stahlblechkäfig vollständig. Dadurch spart dieses Wälzlager radialen Einbauraum im Gehäuse und nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte auf.
Die Hülse besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Hüllkreisbohrung von 22,3 mm, einen Außendurchmesser von 28,6 mm sowie eine schmale Breite von 9,5 mm. Diese Maße entsprechen gängigen zölligen Standardreihen und erlauben eine platzsparende Integration in Gehäuse mit schlanker Bauweise.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich durch die Werkstoffeigenschaften des Stahlblechkäfigs und das im Betrieb verwendete Schmiermittel. Für den Einsatz nahe der Temperaturgrenzen empfiehlt sich ein thermisch abgestimmtes Schmierfett oder Schmieröl.
Der integrierte Käfig aus Stahlblech führt die Nadelrollen parallel zur Drehachse und verhindert eine gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Dies reduziert Reibung sowie Wärmeentwicklung im laufenden Betrieb. Zudem hält der Käfig die Nadeln unverlierbar in der Hülse, was das Handling bei der Montage vereinfacht.
Da die Ausführung weder über integrierte Dichtungen noch über eine eigene Schmierbohrung verfügt, muss die Schmierstoffversorgung von außen erfolgen. Schmierfett oder Schmieröl wird üblicherweise axial über die Gehäuseumgebung oder durch Schmierkanäle in der Welle an die Wälzkörper herangeführt.
In Standardanwendungen läuft die Hülse direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch kein separater Innenring benötigt wird. Ist die Welle nicht als Laufbahn gehärtet oder bearbeitet, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.