NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,27 € | 5,18 € |
| 50 | 0,54 € | 4,91 € |
| 150 | 0,82 € | 4,63 € |
| 250 | 1,09 € | 4,36 € |
Die Nadelhülse HMK2420 F von NTN bietet eine kompakte Lagerung für 24 mm Wellendurchmesser bei minimalem radialem Bauraum.
Die Nadelhülse HMK2420 F ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, dessen Nadelrollen direkt auf einer gehärteten Welle abrollen. Durch die dünnwandige Bauform der Außenhülse beansprucht das Lager nur sehr wenig radialen Einbauraum. Mit den Hauptabmessungen von 24 mm Bohrungsdurchmesser, 31 mm Außendurchmesser sowie 20 mm Breite nimmt die Einheit hohe radiale Lasten auf und ermöglicht raumsparende Lageranordnungen im Maschinenbau.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum beherrscht werden müssen. Da die Nadelhülse HMK2420 F als offene Variante ohne Dichtung ausgeführt ist, wird sie bevorzugt in geschlossenen Baugruppen mit vorhandener Öl- oder Fettschmierung eingesetzt. Das Gehäuse der umgebenden Konstruktion übernimmt dabei den Schutz vor Verunreinigungen. Für den verlässlichen Einsatz ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Bei dieser Ausführung ohne Schmierbohrung gelangt das Schmiermittel axial über die Stirnseiten in das Lagerinnere. Konstruktiv sollte darauf geachtet werden, dass Schmierstoff ungehindert an den geführten Stahlblechkäfig und die Nadeln vordringen kann. Da kein eigener Innenring vorhanden ist, dient der Wellenzapfen unmittelbar als Gegenlaufbahn. Eine gehärtete und präzise geschliffene Wellenoberfläche trägt dazu bei, den Verschleiß zu minimieren und eine lange Gebrauchsdauer zu unterstützen.
Die Nadelhülse weist einen Innendurchmesser von 24 mm auf. Der Außendurchmesser beträgt 31 mm bei einer Baubreite von 20 mm. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich die Bauform für Lagerstellen mit streng begrenztem radialem Bauraum.
Die Ausführung besitzt keine eigene Schmierbohrung in der Hülse und ist ohne Dichtung ausgeführt. Schmierfett oder Schmieröl werden daher stirnseitig an das Lager herangeführt. In geschlossenen Gehäusen übernimmt meist ein vorhandener Ölnebel oder ein Schmierstoffreservoir die Versorgung der Wälzkörper.
Der Stahlblechkäfig führt die einzelnen Nadelrollen präzise und hält sie gleichmäßig auf Abstand. Diese Käfigbauform sorgt für eine stabile Führung bei mittleren bis hohen Drehzahlen. Zudem ist der Werkstoff für die zulässigen Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt.
Da die Nadelhülse keinen eigenen Innenring besitzt, laufen die Nadeln unmittelbar auf dem Wellenzapfen. Die Oberfläche der Welle dient als direkte Laufbahn. Für eine ordnungsgemäße Funktion muss die Welle gehärtet und feinbearbeitet sein, um vorzeitigem Verschleiß an den Kontaktzonen vorzubeugen.
Offene Nadelhülsen ohne Dichtringe weisen geringere Reibungswerte auf und erzeugen weniger Verlustwärme im Betrieb. Sie eignen sich für Umgebungen, in denen das Maschinengehäuse oder vorgeschaltete Dichtelemente bereits das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Dies erleichtert zudem den freien Durchfluss von Schmierstoffen.