NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,37 € | 7,06 € |
| 50 | 0,74 € | 6,69 € |
| 100 | 1,11 € | 6,32 € |
Die zweireihige Nadelhülse HK3038 ZWD von NTN verbindet minimale radiale Bauhöhe mit 30 mm Bohrung und integrierter Schmierbohrung für anspruchsvolle Radiallasten.
Mit der Nadelhülse HK3038 ZWD bietet NTN Nadellager eine kompakte Lagerung für Konstruktionen mit extrem geringem radialem Einbauraum. Das Bauteil weist eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm sowie eine Breite von 38 mm auf. Da dieses Modell ohne Dichtung ausgeführt ist, laufen die Nadelkränze in der Regel direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad Celsius.
Die Nadelhülse HK3038 ZWD nimmt reine Radialkräfte auf und kommt dort zum Einsatz, wo Gehäusebohrungen nicht selbst als Laufbahn genutzt werden können. Durch ihre schlanke Wandstärke ermöglicht sie Konstruktionen mit hoher Leistungsdichte bei minimalem radialem Platzbedarf. Bei der Montage von Komponenten mit beengten Platzverhältnissen fungiert dieses Wälzlager als raumsparende Verbindung zwischen Welle und Gehäusewand.
Der zweireihige Aufbau verteilt anfallende Radiallasten auf zwei parallele Nadelkränze, was die Lastaufnahme bei breiteren Lagerstellen unterstützt. Über die eingearbeitete Schmierbohrung lässt sich Schmierstoff direkt von außen in das Lagerinnere nachführen. Da die Hülse offen konzipiert ist, erfolgt die Abdichtung über externe Gehäusedichtungen. Die dünnwandige Hülse erhält ihre endgültige zylindrische Form erst durch das fachgerechte Einpressen in die Gehäusebohrung.
Die Hülse besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 37 mm und eine axiale Gesamtbreite von 38 mm. Durch den geringen Unterschied zwischen Innen- und Außendurchmesser beansprucht das Bauteil im Gehäuse nur sehr wenig radialen Einbauraum.
Die Schmierbohrung in der Hülse erlaubt das direkte Nachschmieren über ein entsprechend vorbereitetes Lagergehäuse. So gelangt frisches Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Nadelreihen und den Stahlblechkäfig, was Nachschmierintervalle vereinfacht und Reibung im Betrieb mindert.
Zwei nebeneinanderliegende Nadelreihen ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung hoher radialer Belastungen über die gesamte Breite von 38 mm. Diese Bauweise verhindert einseitige Kantenpressungen bei breiteren Tragabschnitten und stabilisiert die Lagerstelle gegenüber radial wirkenden Kräften.
Offene Nadelhülsen verfügen über keine integrierten Dichtlippen. Um das Eindringen von Schmutz oder das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, wird die Lagerstelle extern abgedichtet, beispielsweise über separate Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme im umgebenden Maschinengehäuse.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius vorgesehen. Der integrierte Käfig aus Stahlblech bewahrt auch bei thermischer Beanspruchung innerhalb dieser Grenzen seine Formtreue und mechanische Festigkeit.
In Standardanwendungen läuft die Hülse ohne eigenen Innenring direkt auf der Oberfläche der Welle. Dies setzt eine gehärtete und feinstbearbeitete Wellenlaufbahn voraus. Sollte die Welle diese Anforderungen nicht erfüllen, lässt sich die Einheit mit separat erhältlichen Innenringen kombinieren.