NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,25 € | 4,83 € |
| 50 | 0,51 € | 4,57 € |
| 150 | 0,76 € | 4,32 € |
| 250 | 1,01 € | 4,07 € |
Die Nadelhülse 7E-HMK1720 CT von NTN bietet auf 17x24x20 mm eine kompakte, einreihige Lagerung für radiale Belastungen bei begrenztem Bauraum.
Mit der Nadelhülse 7E-HMK1720 CT lassen sich tragfähige Radiallagerungen auf engem Einbauraum umsetzen. Dieses einreihige Wälzlager des Herstellers NTN Nadellager kommt ohne eigenen Innenring aus, wodurch die Wälzkörper direkt auf einer gehärteten Welle abrollen. Dank der dünnwandigen Bauform mit 17 mm Bohrung, 24 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich dieses Nadellager besonders für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum.
Die einreihige Bauform nimmt gezielt hohe radiale Kräfte auf engstem Raum auf. Die zylindrischen Nadeln verteilen die Radiallast auf eine breite Kontaktfläche, was hochbelasteten Wellenlagerungen zugutekommt. Da dieses Bauteil ausschließlich Radialkräfte aufnimmt, erfordert die Lagerstelle bei axialen Kräften separate Anlaufscheiben oder Axiallager. Die offene Konstruktion ermöglicht die Schmierstoffversorgung direkt über das umgebende Aggregat.
Diese Variante wird ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad stand. Weil keine Schmierbohrung in der Hülse vorhanden ist, erfolgt die Zufuhr von Schmiermittel stirnseitig. Zudem muss das Lagergehäuse durch externe Dichtelemente gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust geschützt werden. Eine gehärtete Gegenlauffläche auf der Welle ist Voraussetzung für einen verschleißarmen Betrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm und einer Breite von 20 mm eignet sich die Nadelhülse vor allem bei stark eingeschränktem radialem Bauraum. Die kompakte Bauform nutzt den vorhandenen Einbauraum optimal aus.
Ohne integrierte Dichtung ist diese Ausführung für Baugruppen gedacht, die in einem geschlossenen Öl- oder Fettraum laufen oder über externe Gehäusedichtungen geschützt werden. Der Verzicht auf Dichtlippen erleichtert den freien Schmierstoffdurchfluss und verringert den Reibungswiderstand im laufenden Betrieb.
Zulässig sind Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Der Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Form und mechanische Festigkeit. Die tatsächliche Grenze im Dauereinsatz hängt in der Praxis maßgeblich von der thermischen Stabilität des verwendeten Schmierstoffs ab.
Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl erfolgt stirnseitig über die offenen Flanken, da der Außenring keine Schmierbohrung besitzt. Konstruktiv kann die Versorgung alternativ durch eine Bohrung in der Welle direkt an die Laufbahn geführt werden.
Da die Nadelhülse ohne Innenring montiert wird, wälzen die Nadeln unmittelbar auf der Welle ab. Die Wellenlauffläche muss daher gehärtet und feinstbearbeitet sein. Eine unzureichende Härte oder raue Oberfläche würde zu raschem Verschleiß an Wellenzapfen und Nadeln führen.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf konstantem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung, reduziert Reibungsverluste und unterstützt einen ruhigen Lauf bei höheren Drehzahlen.