NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,15 € | 3,03 € |
| 100 | 0,31 € | 2,87 € |
| 250 | 0,48 € | 2,70 € |
| 500 | 0,63 € | 2,55 € |
Die Nadelhülse HK2012 FM von NTN Nadellager bietet mit 20x26x12 mm eine kompakte radiale Lagerung für platzsparende Konstruktionen auf gehärteten Wellen.
Die Nadelhülse HK2012 FM ist ein einreihiges Wälzlager von NTN Nadellager, das hohe radiale Kräfte bei geringem radialem Bauraum aufnimmt. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 12 mm eignet sich dieses Bauteil für sehr schlanke Baugruppen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper achsparallel und hält sie auf Abstand. In der Praxis läuft die Hülse meist direkt auf einer gehärteten Welle, sodass Konstruktionen ohne Innenring auskommen.
Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn Einbauräume radial stark begrenzt sind, aber dennoch hohe Radiallasten aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Getriebestufen und Gehäuselagerungen mit gehärteter Welle. Die Nadelhülse ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Durch das Einpressen in eine maßhaltige Gehäusebohrung entfallen zusätzliche axiale Fixierungen wie Sprengringe oder Gehäuseschultern, was den Fertigungsaufwand reduziert.
Diese Variante ist ohne integrierte Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Die offene Ausführung setzt eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen voraus, um das Eindringen von Verunreinigungen zu verhindern. Da keine Schmierbohrung vorhanden ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung stirnseitig bei der Montage oder über das umgebende Schmiersystem. Für den direkten Lauf ohne Innenring muss die Wellenlaufbahn gehärtet und feingeschliffen sein.
Das Bauteil weist einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm und eine Breite von 12 mm auf. Durch diesen dünnwandigen Querschnitt beansprucht die Lagerung im Gehäuse nur minimale radiale Bauhöhe. Die Abmessungen passen in entsprechende Aufnahmebohrungen.
Der Stahlblechkäfig trennt die einzelnen Nadelrollen und führt sie achsparallel durch die Lastzone. Das verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper und reduziert die Wärmeentwicklung im Lager. Zudem bleibt der Käfig im Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad formstabil.
Offene Bauformen eignen sich für geschlossene Gehäuse, in denen das Schmiermittel frei zirkulieren kann und eine äußere Abdichtung vorhanden ist. Sie erzeugen keine Reibung durch Dichtlippen. In verschmutzter Umgebung erfordert dieser Typ separate Wellendichtringe.
Grundsätzlich benötigt diese Bauform keinen Innenring, wenn die Welle selbst gehärtet und geschliffen ist. Die Nadeln laufen dann direkt auf dem Wellenzapfen, was wertvollen Bauraum spart. Bei weichen Wellenwerkstoffen muss ein passender Innenring zusätzlich montiert werden.
Die Schmierung erfolgt bei der Montage direkt über die Nadelkränze oder im Betrieb über das umgebende Schmiersystem von den Stirnseiten aus. Da die Außenhülse geschlossen ist, eignen sich Fettfüllungen vor dem Einbau sowie Tauch- oder Umlaufschmierungen im Aggregat.
Das Lager deckt einen Bereich von -30 bis +140 Grad ab. Der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.