NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,29 € | 5,47 € |
| 50 | 0,57 € | 5,19 € |
| 150 | 0,86 € | 4,90 € |
| 250 | 1,15 € | 4,61 € |
Die Nadelhülse HK4012 von NTN Nadellager spart radialen Bauraum bei 40 mm Wellendurchmesser und nimmt hohe Radialkräfte im Maschinenbau auf.
Die Nadelhülse HK4012 ist ein flach bauendes Wälzlager für platzsparende Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 12 mm beansprucht dieses Wälzlager nur minimale radiale Bauhöhe. Als offenes, einreihiges Lager läuft die Nadelhülse direkt auf einer gehärteten Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper exakt und unterstützt den Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Konstrukteure wählen diese Nadelhülse für Lagerstellen mit engem radialem Bauraum, an denen hohe radiale Kräfte wirken. Typische Einsatzbereiche umfassen Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen bei gleichzeitig geringem radialem Einbauraum. Da dieses Wälzlager keine Axialkräfte übertragen kann, dient es in Konstruktionen als reines Radiallager. Wenn die Gehäusebohrung selbst nicht gehärtet oder als Laufbahn ausgeführt werden kann, bildet die dünnwandige Hülse die passende Außenlaufbahn.
Bei der Nadelhülse HK4012 handelt es sich um eine Ausführung ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung. Das Lager erfordert eine Schmierstoffversorgung über die Umgebungskonstruktion sowie externe Dichtelemente gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung die Welle: Weil die Nadeln direkt auf dem Zapfen laufen, muss die Lauffläche gehärtet und feinbearbeitet sein. Zudem begrenzt der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad den thermischen Arbeitsbereich der Einheit.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm unter den Nadeln, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine axiale Breite von 12 mm. Dank der geringen Querschnittshöhe ermöglicht das Bauteil kompakte Konstruktionen direkt auf der Welle.
Dieses Modell verfügt über keine eigene Schmierbohrung in der Hülse. Die Schmierung erfolgt axial über den Einbauraum, beispielsweise durch eine Ölzirkulation im Getriebe oder eine gezielte Fettfüllung bei der Montage. Achten Sie auf Schmierstoffe, die für den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt sind.
Nadelhülsen sind dafür konzipiert, dass die Wälzkörper unmittelbar auf einer entsprechend gehärteten und geschliffenen Welle abrollen. Diese Bauform spart das radiale Maß sowie das Gewicht eines massiven Innenrings ein. So realisieren Sie besonders schlanke Lagerungen mit hoher Tragfähigkeit bei 40 mm Wellendurchmesser.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Formstabilität. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls auf diesen Arbeitsbereich abgestimmt sein, um vorzeitigem Verschleiß an den Laufflächen vorzubeugen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Nadeln auf Abstand und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Wälzkörper. Dies vermindert die innere Reibung und die Wärmeentwicklung im Lager. Zudem trägt der Käfig zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 12 mm bei.
Da die Variante HK4012 ohne integrierte Dichtung gefertigt wird, muss der Schutz vor Verunreinigungen konstruktiv gelöst werden. Dazu eignen sich externe Radial-Wellendichtringe, V-Ringe oder Gehäuselabyrinthe. Diese unterstützen den Schutz vor Staub sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel an der Lauffläche.