NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 0,17 € | 3,08 € |
| 100 | 0,33 € | 2,92 € |
| 250 | 0,49 € | 2,76 € |
| 500 | 0,65 € | 2,60 € |
Die Nadelhülse HMK1215 von NTN bietet bei kompakten Abmessungen von 12x19x15 mm eine platzsparende Lagerung für hohe radiale Belastungen.
Die Nadelhülse HMK1215 ist ein einreihiges Nadellager mit geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm sowie einer Breite von 15 mm eignet sich diese Hülse für Konstruktionen mit sehr begrenztem Bauraum. NTN fertigt dieses Wälzlager mit einem spanlos geformten Außenring aus Stahlblech, der die Nadelrollen führt und direkt in die Gehäusebohrung eingepresst wird.
Konstrukteure nutzen dieses Radiallager vor allem dort, wo bei kleinem Einbauraum hohe Tragfähigkeit verlangt wird. Die Wälzkörper laufen in der Regel unmittelbar auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen mit geringem radialem Einbauraum und hohen Radialkräften. Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Rollen präzise auf Abstand und ermöglicht einen kontinuierlichen Betriebszustand im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Diese Ausführung ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung konstruiert. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über den Schmierkreislauf der umgebenden Baugruppe, etwa durch Ölnebel oder Tauchbadschmierung im Gehäuse. Fehlt ein zentraler Schmierstofffluss, muss bei der Montage ein geeignetes Schmierfett eingebracht werden. Da keine integrierten Dichtlippen anliegen, arbeitet das Lager reibungsarm, benötigt jedoch externe Dichtelemente an der Gehäusewand, wenn Schmutz oder Feuchtigkeit abgehalten werden sollen.
Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 15 mm beansprucht die Nadelhülse radial extrem wenig Platz in der Gehäusebohrung.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Nadeln. Der Käfig dient dazu, die Last entlang der Rollbahnen zu führen und unterstützt den definierten Temperatureinsatzbereich des Herstellers NTN.
Die Nadelhülse lässt sich bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius einsetzen. Ausschlaggebend für die thermische Eignung im Dauereinsatz ist neben dem Wälzlagerwerkstoff auch das gewählte Schmiermittel.
Bei Nadelhülsen dieser Bauart fungiert üblicherweise die Oberfläche der Welle direkt als Laufbahn. Ist die Welle nicht gehärtet oder feingeschliffen, kann bei Bedarf ein passender Innenring ergänzt werden, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Da das Lager ohne Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt Schmierstoff stirnseitig an die Wälzkörper. Je nach Konstruktion eignet sich eine externe Ölschmierung durch das Getriebegehäuse oder eine Fettfüllung vor der Inbetriebnahme.
Die Ausführung besitzt keine integrierten Dichtungen. Liegt die Lagerstelle in einer staubigen oder feuchten Umgebung, sollten externe Dichtringe wie Radial-Wellendichtringe an den Gehäuseseiten vorgesehen werden.