KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 4,60 € |
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Die Nadelhülse HK3016 von JTEKT-KOYO bietet auf 30x37x16 mm hohe radiale Tragfähigkeit für Lagerungen mit extrem schlankem Bauraum.
Die Nadelhülse HK3016 ist ein einreihiges Wälzlager ohne Innenring, dessen Wälzkörper direkt auf einer gehärteten Welle abrollen. Durch die dünnwandige, spanlos geformte Außenhülse beansprucht diese Lagereinheit eine minimale radiale Bauhöhe. Konstruktionen nutzen diese Bauart vor allem dort, wo hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen, der Bauraum für dickwandige Massivlager jedoch nicht ausreicht.
Die Auslegung ohne Innenring ermöglicht es, Wellendurchmesser bei vorgegebenem Außendurchmesser möglichst groß zu wählen, was der Steifigkeit der gesamten Lagerung zugutekommt.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil in kompakten Baugruppen ein, in denen ausschließlich radiale Kräfte übertragen werden. Da das Lager reine Radiallasten aufnimmt, unterstützt es platzsparende Lagerstellen ohne axiale Führungsfunktion. Die Nadelhülse von JTEKT-KOYO verfügt über einen Stahlblechkäfig, der die zylindrischen Nadeln führt und einen reibungsarmen Lauf unterstützt. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad, wodurch das Bauteil für thermische Einsatzbedingungen im industriellen Maschinenbau ausgelegt ist.
Bei der Konstruktion der Lagerstelle sind Schmierung und Abdichtung sorgfältig abzustimmen. Da die Ausführung ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierstoff stirnseitig über das Gehäuseinnere oder über vorgeschaltete Dichtsysteme. Weil kein Innenring existiert, dient die Welle direkt als Laufbahn. Der Wellenzapfen erfordert daher eine gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche, um als Gegenlaufbahn für die Nadeln zu fungieren.
Die Nadelhülse misst 30 mm Innendurchmesser, 37 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 16 mm. Durch die geringe Wandstärke ermöglicht das Bauteil platzsparende Gehäusebohrungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Der Verzicht auf einen Innenring reduziert den radialen Bauraum auf ein Minimum, da die Nadeln direkt auf der Welle abrollen. Diese Konstruktion setzt voraus, dass der Wellenzapfen gehärtet und geschliffen ausgeführt ist, um als direkte Laufbahn zu dienen.
Der dünnwandige Außenring wird mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den festen Sitz im Gehäuse erhält die Hülse ihre zylindrische Form und Maßhaltigkeit. Zusätzliche axiale Sicherungselemente sind bei passender Gehäusetoleranz im Regelfall nicht erforderlich.
Ohne radiale Schmierbohrung im Außenmantel kann Schmierstoff nicht von außen durch das Gehäuse zugeführt werden. Die Versorgung erfolgt entweder vor dem Einbau über eine initiale Fettfüllung oder im laufenden Betrieb axial über das Gehäuseinnere, beispielsweise bei einer Ölumlaufschmierung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Rahmen vor allem durch die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs. Für Anwendungen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung eines temperaturbeständigen Schmiermittels.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zur Drehachse und verhindert den direkten Kontakt der Nadeln untereinander. Dies vermindert die Reibung, reduziert den Verschleiß bei höheren Drehzahlen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Lagerbreite von 16 mm.