INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,47 € | 9,02 € |
| 50 | 0,94 € | 8,55 € |
| 100 | 1,42 € | 8,07 € |
Die offene Nadelhülse HK4516 von INA (45x52x16 mm) führt radiale Kräfte bei extrem geringem radialen Bauraum ab.
Die Nadelhülse HK4516 von INA zeichnet sich durch ihren dünnwandigen, spanlos geformten Außenring aus. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 16 mm beansprucht dieses Wälzlager radial sehr wenig Platz. Ein Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Nadeln der einreihigen Ausführung und hält sie verliersicher im Außenkörper. Die offene Bauweise ohne Dichtung eignet sich vor allem für geschützte Lagerstellen im Maschinen- und Vorrichtungsbau.
Das Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo reine Radialkräfte wirken und die Gehäusebohrung nur geringe Wandstärken zulässt. Da Nadelhülsen meist direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle laufen, entfällt der separate Innenring. Dieser Aufbau eignet sich für kompakte Wellenlagerungen, bei denen das Gesamtgewicht und der Bauraum minimiert werden müssen. Dank der niedrigen Querschnittshöhe lassen sich schlanke Gehäuseabmessungen bei hoher radialer Tragfähigkeit realisieren.
Diese Variante besitzt weder integrierte Dichtungen noch eine eigene Schmierbohrung im Außenring. Das Schmiermittel muss axial über den Wellenbereich in das Wälzlager gelangen, etwa über Ölnebel oder eine zirkulierende Ölversorgung im geschlossenen Gehäuse. Bei einer Fettschmierung erfolgt das Einbringen des Schmierstoffs üblicherweise direkt bei der Montage. Gegen das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit lässt sich die Lagerstelle über externe Dichtungselemente absichern.
Die Nadelhülse verfügt über einen Innendurchmesser bzw. eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 16 mm. Durch die geringe Querschnittshöhe von 3,5 mm passt sie in Konstruktionen mit sehr engem radialem Bauraum.
Ausgelegt ist das Bauteil für Einsatztemperaturen von -30 °C bis +140 °C. Da keine temperaturempfindlichen Elastomer-Dichtlippen vorhanden sind, bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel die thermische Grenze im Betrieb. Der metallische Stahlblechkäfig bleibt über das gesamte Temperaturfenster formstabil.
Im Regelfall läuft eine Nadelhülse direkt auf der Welle, sodass Sie keinen Innenring benötigen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechend gehärtete und feinbearbeitete Lauffläche auf der Welle. Lässt sich die Welle nicht härten, können Sie separate Innenringe mit passendem Durchmesser ergänzen.
Viele Nadelhülsen kompakter Baureihen werden ohne Nachschmierbohrung im dünnwandigen Außenring gefertigt, um die Schalenstabilität nicht zu schwächen. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt in solchen Fällen seitlich über das umgebende Gehäuse oder über Bohrungen innerhalb der Welle.
Die Montage erfolgt über das Einpressen mit einem abgestimmten Montagedorn in die vorbereitete Gehäusebohrung. Durch den definierten Festsitz spannt sich die Hülse formgenau auf das geforderte Maß auf. Ein zusätzliches axiales Sichern über Sicherungsringe ist in der Regel nicht erforderlich.
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