INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 4,07 € |
| 100 | 10% | 3,85 € |
| 250 | 15% | 3,64 € |
| 500 | 20% | 3,42 € |
Die Nadelhülse HK0810 von INA bietet eine kompakte Radiallagerung mit 8 mm Bohrung, 12 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite.
Die Nadelhülse HK0810 fungiert als dünnwandiges, spanlos geformtes Radiallager für platzkritische Konstruktionen. Als einreihiges Lager nimmt diese Ausführung hohe radiale Kräfte auf kleinstem Bauraum auf. Der Hersteller INA stattet diese Variante mit einem geführten Stahlblechkäfig aus, wodurch die zylindrischen Wälzkörper präzise geführt werden. Da die Hülse spanlos gezogen ist, benötigt sie ein formstabiles Gehäuse, um ihre exakte Kreisform im Betrieb einzunehmen.
Konstrukteure wählen dieses Bauteil vor allem bei stark begrenzten radialen Einbauverhältnissen. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, in kompakten Getriebestufen sowie in Hebel- und Gelenklagerungen mit 8 mm Wellendurchmesser. Das Lager läuft in der Regel direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein zusätzlicher Innenring entfällt. Bei einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad eignet sich das Lager für thermisch anspruchsvolle Bedingungen in industriellen Umgebungen.
Diese Ausführung kommt ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung zum Einsatz. Schmierstoff gelangt daher axial über die Stirnseiten an die Laufbahn und den Käfig. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine übergeordnete externe Abdichtung im Gehäuse vorzusehen. Konstrukteure sollten zudem beachten, dass die Aufnahmebohrung im Gehäuse exakt fluchtet. Das Einpressen erfordert ein geeignetes Montagewerkzeug, damit der dünnwandige Hüllkörper gleichmäßig und ohne Verzug in den Lagersitz gleitet.
Mit 8 mm Bohrungsdurchmesser, 12 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite baut das Lager besonders flach. Durch die spanlos gezogene Außenhülse beansprucht die Konstruktion minimalen radialen Bauraum und stützt hohe Radialkräfte zuverlässig ab.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zueinander und verhindert den gegenseitigen Kontakt der Nadeln. Das reduziert die innere Reibung sowie die Wärmeentwicklung im Lager und ermöglicht den Einsatz im Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad.
Da die Ausführung offen ohne Dichtung gefertigt ist, sind bei staubigen oder feuchten Umgebungsbedingungen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe vorzusehen. Diese halten Verunreinigungen fern und minimieren den Schmierstoffaustritt an der Lagerstelle.
Da die Außenhülse keine Schmierbohrung besitzt, wird der Schmierstoff von der Stirnseite her in das Innere eingebracht. Je nach Konstruktion eignen sich Ölschmierungen im Gehäusekreislauf oder eine geeignete Initialbefettung, die über externe Schmierkanäle der Baugruppe erneuert wird.
In den meisten Einbaufällen wälzen die Nadeln direkt auf der Welle ab. Dafür muss die Wellenoberfläche als Laufbahn gehärtet und feinstbearbeitet sein. Alternativ lässt sich ein passender Innenring ergänzen, falls die Welle ungehärtet bleibt.
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