ZEN
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Die Nadelhülse HK0408 von ZEN bietet bei kompakten Maßen von 4x8x8 mm eine platzsparende Lagerung für rein radiale Belastungen.
Die Nadelhülse HK0408 von ZEN ist ein einreihiges Wälzlager mit sehr geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 4 mm, einem Außendurchmesser von 8 mm und einer Breite von 8 mm ermöglicht dieses Bauteil extrem kompakte Konstruktionen. Die spanlos geformte Außenhülse umschließt den Nadelkranz und überträgt radiale Kräfte direkt in das umgebende Gehäuse, wodurch Konstrukteure wertvollen Bauraum einsparen.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo geringer Bauraum auf hohe radiale Lasten trifft. Typische Anwendungsbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in feinmechanischen Baugruppen. Da die Hülse keine Axialkräfte aufnimmt, dient sie in Konstruktionen als Loslager. Das Lager läuft üblicherweise direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch die Notwendigkeit eines separaten Innenrings entfällt.
Die Nadelhülse HK0408 besitzt weder integrierte Dichtungen noch eine eigene Schmierbohrung. Planen Sie daher bei der Konstruktion eine externe Schmierstoffzufuhr oder eine ausreichende Initialschmierung ein, beispielsweise über das Gehäuse oder die Stirnseiten. Der Stahlblechkäfig führt die Nadeln auch bei anspruchsvollen Bedingungen sicher und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad stand. Bei staubiger oder feuchter Umgebung empfiehlt sich der Einsatz zusätzlicher externer Dichtelemente.
Ein einreihiger Nadelkranz mit dünnwandiger, spanlos geformter Außenhülse kennzeichnet dieses Lager. Die Bauform erlaubt die Aufnahme hoher Radialkräfte bei minimalem radialem Bauraumbedarf. Das Bauteil von ZEN verzichtet auf einen eigenen Innenring und nutzt direkt die gehärtete Welle als Laufbahn.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 4 mm, einen Außendurchmesser von 8 mm und eine Baubreite von 8 mm auf. Diese Maße beziehen sich auf den eingepressten Zustand in einer passenden Gehäusebohrung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Begrenzender Faktor ist dabei vor allem der gewählte Schmierstoff. Der integrierte Käfig aus Stahlblech widersteht diesen thermischen Belastungen problemlos.
Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben minimiert die Reibung und spart zusätzlichen axialen Bauraum ein. Dadurch lässt sich das Lager optimal in geschlossene Gehäuse mit bestehendem Öl- oder Fettkreislauf integrieren. Bei offenen Konstruktionen schützen externe Radial-Wellendichtringe die Lagerstelle.
Da die Außenhülse geschlossen ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff axial über die offenen Stirnseiten an die Wälzkörper. Achten Sie bei der Montage auf eine ausreichende Erstbefettung oder binden Sie die Lagerstelle in ein bestehendes Ölbad beziehungsweise eine Umlaufschmierung ein.
Der Käfig trennt die zylindrischen Wälzkörper voneinander und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das verringert die Reibung, reduziert die Wärmeentwicklung im Betrieb und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn.
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