NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,77 € | 14,68 € |
| 25 | 1,55 € | 13,90 € |
| 50 | 2,32 € | 13,13 € |
Die vollnadelige Nadelhülse DL1210 von NADELLA bietet mit 12x18x10 mm eine hohe radiale Belastbarkeit auf kompaktem Bauraum in ungedichteter Ausführung.
Die Nadelhülse DL1210 von NADELLA ist ein einreihiges Radiallager, das sich durch eine geringe Querschnittshöhe auszeichnet. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 18 mm und einer Breite von 10 mm nimmt diese Hülse radiale Kräfte bei geringem Platzbedarf auf. Bei der Ausführung ohne Dichtung laufen die Nadelrollen meist direkt auf einer gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring nicht zwingend erforderlich ist.
Diese Nadelhülse eignet sich vorrangig für Konstruktionen, in denen radiale Kräfte auf eng begrenztem Bauraum übertragen werden müssen. Da das Lager keine Axiallasten aufnimmt, dient es als reines Radiallager für kompakte Baugruppen. Die offene Bauform ohne Dichtringe ermöglicht zudem die unmittelbare Einbindung in vorhandene Schmierkreisläufe und eignet sich für öl- sowie fettgeschmierte Lagerstellen.
Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das vollnadelige Lager den verfügbaren Umfang voll aus, um eine große Anzahl an Wälzkörpern unterzubringen. Dies erhöht die radiale Tragfähigkeit gegenüber käfiggeführten Bauformen, begrenzt jedoch die zulässigen Drehzahlen durch die Berührung benachbarter Nadeln. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt ist und der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad reicht.
Die Nadelhülse besitzt einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 18 mm sowie eine Baubreite von 10 mm. Durch diese kompakten Abmessungen benötigt die Lagerstelle nur eine sehr geringe radiale Querschnittshöhe, was platzsparende Konstruktionen im Maschinenbau ermöglicht.
Ein vollnadeliges Wälzlager verzichtet auf einen trennenden Käfig zwischen den Wälzkörpern. Dadurch lässt sich der Raum in der Hülse komplett mit Nadelrollen füllen. Dies verleiht der Nadelhülse DL1210 eine hohe radiale Belastbarkeit, eignet sich jedoch vorrangig für Schwenkbewegungen oder moderate Drehzahlen.
Da diese Variante ohne werkseitige Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Stirnseiten des Lagers oder über Bohrungen in der umgebenden Welle. Anwender können je nach Einsatzfall Fett oder Öl nutzen, wobei das Schmiermittel sauber gehalten und an die Umgebungsbedingungen angepasst sein sollte.
Der zulässige Temperaturbereich der Nadelhülse DL1210 liegt zwischen -30 und +140 Grad. Damit deckt das Lager thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen ab. Für einen zuverlässigen Betrieb bei Grenzwerten ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für diese Temperaturspanne freigegeben ist.
Die offene Konstruktion ohne Dichtringe minimiert Reibungsverluste und vereinfacht das Einspülen von Schmieröl bei Umlaufschmierungen. Wird Schutz vor Feuchtigkeit oder Partikeln benötigt, müssen externe Dichtelemente an der Gehäusebohrung oder Welle vorgesehen werden, um Verunreinigungen von den Laufbahnen fernzuhalten.
Nadelhülsen dieser Baureihe sind reine Radiallager und konstruktiv nicht für axiale Kräfte ausgelegt. Treten in der Anwendung zusätzliche axiale Belastungen auf, müssen diese durch separate Bauteile wie Anlaufscheiben oder Axial-Wälzlager abgefangen werden, um Schäden am dünnwandigen Außenring zu vermeiden.
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