INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,48 € | 8,98 € |
| 50 | 0,94 € | 8,52 € |
| 100 | 1,42 € | 8,04 € |
Die Nadelhülse HK3224 von INA bietet auf 32x39x24 mm eine kompakte Radiallagerung für eng begrenzte Bauräume.
Die Nadelhülse HK3224 von INA ist als einreihiges Wälzlager mit einem spanlos geformten, dünnwandigen Außenring aus Stahlblech ausgeführt. Das Bauteil führt nadelige Wälzkörper, welche radiale Kräfte auf engem Raum aufnehmen. Da die Nadelhülse einreihig aufgebaut ist, verteilt sich die Radiallast über die tragende Länge der Nadelrollen. Mit einer Bohrung von 32 mm, einem Außendurchmesser von 39 mm und einer Breite von 24 mm eignet sich diese Bauform für Konstruktionen, bei denen radiale Platzbeschränkungen den Einsatz größerer Wälzlager verhindern.
Dieses Nadellager wird vorrangig bei reinen Radiallasten in Verbindung mit einer minimalen radialen Querschnittshöhe verwendet. Relevante Anwendungsbereiche ergeben sich in kompakten Getriebestufen und mechanischen Antrieben mit begrenzten Platzverhältnissen. Da die Nadeln meist unmittelbar auf einer gehärteten sowie geschliffenen Welle abrollen, kann auf einen gesonderten Innenring verzichtet werden. Dies reduziert den benötigten Einbauraum, das rotierende Bauteilgewicht und die Teileanzahl der Lagerstelle.
Das Bauteil besitzt ab Werk weder integrierte Dichtungen noch Schmierbohrungen. Da keine Schmierbohrung vorhanden ist, erfolgt die Zuführung des Schmiermediums stirnseitig in den Nadelkranz, was eine externe Gehäuseabdichtung oder die Einbindung in einen Schmierkreislauf erfordert. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf konstantem Abstand und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt. Bei der Auslegung sollte das Schmierkonzept auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 32 mm, einen Außendurchmesser von 39 mm und eine Baubreite von 24 mm. Durch den geringen radialen Querschnitt eignet sich die Konstruktion besonders für Lagerungen mit eng begrenztem Einbauraum.
Nadelhülsen dieser Bauart sind dafür konzipiert, direkt auf der Welle zu laufen. Die Wellenoberfläche dient dabei als Laufbahn für die Nadelrollen. Dies reduziert den Platzbedarf sowie das rotierende Gewicht im Gesamtsystem, setzt jedoch eine gehärtete und geschliffene Wellenoberfläche voraus.
Die Nadelhülse ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität. Entscheidend für den dauerhaften Einsatz ist die Wahl eines Schmierstoffs, der die jeweiligen Betriebstemperaturen mit abdeckt.
Da dieses Modell ohne eigene Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über den Lagerraum. In geschlossenen Getrieben geschieht dies meist durch das vorhandene Ölbad oder über externe Zuleitungen der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert ein Aneinanderreiben der Nadeln. Dies senkt die innere Reibung und die Wärmeentwicklung während des Betriebs. Gleichzeitig sorgt die Stahlkonstruktion für eine hohe mechanische Festigkeit über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.
Die Nadelhülse HK3224 ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtringe. Dringt Schmutz oder Feuchtigkeit in die Umgebung der Lagerstelle ein, müssen Konstrukteure zusätzliche äußere Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäuse vorsehen.
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