INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,79 € | 15,00 € |
| 25 | 1,57 € | 14,22 € |
| 50 | 2,37 € | 13,42 € |
Die Nadelhülse HK4520 -2RS-L271 von INA kombiniert 45 mm Bohrung, beidseitige Schleifdichtungen und Sonderfett für raumsparende Lagerungen mit hohen Radialkräften.
Die Nadelhülse HK4520 -2RS-L271 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit sehr geringer radialer Bauhöhe für kompakte Konstruktionen. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer Breite von 20 mm nimmt dieses Bauteil hohe Radialkräfte bei minimalem Bauraumbedarf auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet. Ausgestattet mit beidseitig schleifenden Dichtungen schützt das Lager die Laufbahn vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Zug, wo Gehäusebohrungen nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn dienen können und der radiale Einbauraum stark begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen und allgemeine Maschinenbaugruppen mit hohen radialen Belastungen. Dank der geschlossenen Bauform mit werkseitiger Befettung bewährt sich das Lager besonders in staubigen oder feuchten Betriebsumgebungen, in denen eine offene Nadelhülse zusätzlichen Dichtungsaufwand im Gehäuse erfordern würde.
Das Nachsetzzeichen 2RS kennzeichnet beidseitig schleifende Dichtlippen aus elastomerem Werkstoff, die Schmierstoffaustritt verhindern und das Innere absichern. In Kombination mit der Sonderfett-Befüllung L271 ist die Baugruppe für einen Temperaturbereich von -20 bis +80 Grad ausgelegt. Da diese Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt wird, entfällt das Nachschmieren über Gehäusekanäle. Vor dem Einbau sollte die Welle bezüglich Härte und Oberflächengüte geprüft werden, da Nadelhülsen üblicherweise direkt auf gehärteten Wellen laufen.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm sowie einer Breite von 20 mm bietet das Bauteil eine schlanke Form. Die dünnwandige Hülse erlaubt platzsparende Konstruktionen bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit für rein radiale Belastungen in verschiedensten Baugruppen.
Beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen werden durch das Zeichen 2RS beschrieben. Diese Dichtlippen liegen an der Welle an und schützen das Lagerinnere vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Zudem halten sie das eingefüllte Schmiermittel im Lager, wodurch externe Dichtungselemente an der Lagerstelle oft entfallen können.
Ein Bereich von -20 bis +80 Grad definiert die zulässige Betriebstemperatur dieses Lagers. Maßgeblich beeinflusst wird diese Spanne durch das eingefüllte Sonderfett sowie den Werkstoff der schleifenden Dichtlippen. Außerhalb dieser Temperaturen sind gesonderte Dichtungs- und Schmierstoffkonzepte erforderlich.
Aufgrund der werkseitigen Befüllung mit Sonderfett und der geschlossenen 2RS-Dichtungen ist kein Schmierkanal nötig. Ein Nachschmieren über den Außenring ist herstellerseitig nicht vorgesehen. Dies vereinfacht die Gehäusegestaltung, da Konstrukteure keine Schmierkanäle oder Schmiernippel an der Einbaustelle einplanen müssen.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält in diesem Lager die Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand. Er sorgt für eine geordnete Führung der Wälzkörper entlang der Laufbahn. Stahlblech vereint hohe Festigkeit mit geringem Eigengewicht und fängt mechanische Vibrationen im regulären Betrieb auf.
Weil Nadelhülsen ohne eigenen Innenring arbeiten, dient die Welle selbst unmittelbar als Wälzkörperlaufbahn. Die Wellenoberfläche muss entsprechend gehärtet und feinstbearbeitet sein, um Verschleiß vorzubeugen. Das Einpressen in die Gehäusebohrung erfolgt achsparallel mit einem passenden Einpressdorn, um Verformungen der Hülse zu vermeiden.
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