HK2010 Nadelhülsen von INA
HK2010 Nadelhülsen von INA

INA

Nadelhülsen INA HK2010

Technische Daten
 
Innendurchmesser
20 mm
Außendurchmesser
26 mm
Breite
10 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +140 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,011 kg
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Nadelhülsen INA HK2010
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Nadelhülsen INA HK2010

Die Nadelhülse HK2010 von INA bietet eine kompakte Lagerung für radiale Kräfte bei Maßen von 20x26x10 mm und geringem Einbauraum.

Die Nadelhülse HK2010 von INA ist ein einreihiges Wälzlager mit sehr geringer radialer Bauhöhe. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Breite von 10 mm ermöglicht sie platzsparende Konstruktionen. Das offene Bauteil nimmt vor allem radiale Kräfte auf und läuft in der Regel direkt auf einer gehärteten Welle. Konstrukteure und Instandhalter schätzen die Hülse für Anwendungen, bei denen herkömmliche Lagerungen aufgrund von Bauraumgrenzen nicht infrage kommen.

In welchen Konstruktionen kommt die Nadelhülse HK2010 zum Einsatz?

Dieses einreihige Nadellager eignet sich für Konstruktionen mit minimalem radialem Bauraum und reiner Radialbelastung. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kompakten Wellenlagerungen, bei denen die Gehäusebohrung als Sitz dient. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und trägt dazu bei, den Schmierstofffilm stabil zu halten. Da das Modell für Temperaturen von -30 bis +140 Grad ausgelegt ist, eignet es sich auch für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.

Was ist bei der offenen Bauform der Nadelhülse HK2010 zu beachten?

Die Nadelhülse HK2010 wird ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung geliefert. Für den Betrieb erfordert diese Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine Schmierstoffzufuhr über das Gehäuseumfeld. Bei der Montage kommt es auf eine präzise Fluchtung sowie eine gehärtete Gegenlauffläche auf der Welle an. Der dünnwandige Außenring wird formschlüssig in die Gehäusebohrung eingepresst und benötigt keine zusätzlichen axialen Sicherungsringe, was die Gehäusefertigung vereinfacht.

Welche Maße zeichnen die Nadelhülse HK2010 aus?

Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm und einer Breite von 10 mm weist das Lager eine geringe radiale Bauhöhe auf. Dies erlaubt kompakte Konstruktionen, bei denen andere Wälzlagerbauarten aus Platzgründen nicht verbaut werden können.

Aus welchem Material besteht der Käfig der HK2010?

Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper der HK2010 in einer Reihe. Dieser Werkstoff widersteht mechanischen Beanspruchungen im industriellen Einsatz. Der Käfig trennt die Nadeln voneinander, verringert die innere Reibung und unterstützt einen gleichmäßigen Schmierfilmaufbau zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen.

Welcher Temperaturbereich ist für die Nadelhülse HK2010 zulässig?

Der zulässige Temperaturbereich der Nadelhülse von INA liegt zwischen -30 und +140 Grad. Diese Eignung resultiert aus der rein metallischen Konstruktion mit Stahlblechkäfig ohne temperatursensible Elastomerdichtungen. Für den tatsächlichen Einsatzbereich ist zusätzlich die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs zu berücksichtigen.

Wie erfolgt die Abdichtung bei diesem Wälzlager?

Da die HK2010 ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Abdichtung bei Bedarf konstruktiv über das umgebende Gehäuse. In schmutzbelasteten Umgebungen empfiehlt sich der Einsatz separater Dichtelemente wie Wellendichtringe. Ein externes Dichtkonzept schützt die Laufbahn vor Verunreinigungen und verhindert den Schmierstoffverlust.

Benötigt die Nadelhülse HK2010 eine Schmierbohrung?

Das Lager besitzt keine Schmierbohrung im Außenring, sodass die Versorgung mit Schmierstoff stirnseitig über den offenen Gehäusebereich erfolgt. Die durchgehende Mantelfläche ohne Schmieröffnung stellt im Lagersitz eine unterbrechungsfreie, tragfähige Lauffläche bereit.

Wie wird eine Nadelhülse im Gehäuse montiert?

Nadelhülsen werden mit einem passenden Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Die spanlos geformte Hülse erhält ihre exakte runde Form und ihren festen Sitz erst durch den Presssitz im Gehäuse. Eine zusätzliche axiale Fixierung über Sicherungsringe oder Gehäuseschultern ist konstruktiv meist nicht erforderlich.

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