INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,26 € |
| 50 | 10% | 4,98 € |
| 150 | 15% | 4,71 € |
| 250 | 20% | 4,44 € |
Die Nadelhülse HK1616 von INA nimmt mit ihren kompakten Maßen von 16x22x16 mm hohe Radialkräfte auf kleinstem Bauraum auf.
Die Nadelhülse HK1616 ist ein einreihiges, radiales Wälzlager mit dünnwandigem, spanlos geformtem Außenring. Bei Abmessungen von 16 mm Innen- bzw. Hüllkreisdurchmesser, 22 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite ermöglicht diese Ausführung besonders kompakte Lagerungen. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt das Lager die Nadelrollen präzise. Die offene Bauform ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen, bei denen das Gehäuse oder externe Dichtringe die Lagerstelle absichern.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil vor allem dort ein, wo radialer Bauraum fehlt, aber beachtliche Radialkräfte wirken. Da die Nadelhülse meist direkt auf einer gehärteten und geschliffenen Welle ohne separaten Innenring abrollt, spart die Baugruppe wertvollen Einbauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Lagerungsanordnungen, in denen geringe Abmessungen und eine einreihige Nadelführung gefordert sind.
Da die Nadelhülse HK1616 ohne Dichtung ausgeführt ist, müssen externe Schutzmaßnahmen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern. Bei Bedarf ergänzen Sie separate Dichtringe an der Welle. Zudem besitzt das Lager keine Schmierbohrung, sodass Sie das Schmiermittel direkt bei der Montage oder über das Gehäuseumfeld zuführen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +140 Grad, was den Einsatz unter thermisch anspruchsvollen Bedingungen erlaubt.
Das Lager weist einen Hüllkreis- bzw. Innendurchmesser von 16 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Baubreite von 16 mm auf. Dank dieser Maße beansprucht die Nadelhülse nur minimalen radialen Bauraum im Gehäuse und eignet sich für schlanke Wellenanordnungen.
Die Nadelhülse deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad ab. Der verbaute Stahlblechkäfig und die metallischen Komponenten tolerieren diese thermische Spanne. Achten Sie bei der Auslegung darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturgrenzen der Anwendung entspricht.
Dieses Modell besitzt keine integrierte Schmierbohrung im Außenring. Das Schmiermittel, meist Schmierfett oder Schmieröl, muss daher bei der Montage oder über den axialen Freiraum der Lagerstelle eingebracht werden. Möglich sind eine kontinuierliche Umspülung oder eine Schmierung bei der Erstinstallation.
In den meisten Anwendungen läuft der Nadelkranz direkt auf der Welle. Dafür muss die Wellenlaufbahn gehärtet und feingeschliffen sein. Wenn Sie eine ungehärtete Welle verwenden, lässt sich die Nadelhülse mit einem passenden Innenring kombinieren, um die erforderliche Lauffläche bereitzustellen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper parallel zur Achse und verhindert das Aneinanderreiben der Nadeln. Er zeichnet sich durch Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und bleibt über das gesamte Temperaturfenster von -30 bis +140 Grad formstabil.
Da die Hülse werkseitig offen und ohne Dichtung gefertigt wird, ist die Lagerstelle gegen Verunreinigungen von außen zu schützen. Konstrukteure nutzen hierfür separate Wellendichtringe oder konstruktive Dichtspalte im umgebenden Maschinengehäuse, um Schmierstoffverluste und Schmutzeintrag zu verhindern.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/