HK3020 Nadelhülsen von INA
HK3020 Nadelhülsen von INA

INA

Nadelhülsen INA HK3020

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
37 mm
Breite
20 mm
Dichtung
ohne Dichtung
Käfig
Stahlblechkäfig
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +140 °C
Nadelreihen
einreihiges Lager
Gewicht
0,039 kg
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Nadelhülsen INA HK3020
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Nadelhülsen INA HK3020

Die Nadelhülse HK3020 von INA spart mit 30 mm Bohrung, 37 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite radialen Bauraum bei hoher Belastbarkeit.

Die Nadelhülse HK3020 von INA ist ein einreihiges Nadellager ohne Innenring, das für kompakte Lagerungsanordnungen mit vorrangig radialen Belastungen konzipiert ist. Durch den spanlos geformten, dünnwandigen Außenring beansprucht dieses Wälzlager minimalen radialen Bauraum. Die Nadeln laufen direkt auf der gehärteten Welle, wodurch Konstrukteure und Instandhalter besonders schlanke Wellenführungen umsetzen können. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und unterstützt die Schmierfilmbildung im Laufbereich.

Wofür eignet sich die Nadelhülse HK3020 im Maschinenbau?

Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen herkömmliche Lagerungen an räumliche Grenzen stoßen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen und Antriebe, in denen hohe radiale Kräfte auf engem Querschnitt wirken. Da die Bauform axial nicht fixiert ist, fungiert die Hülse klassischerweise als Loslager. Voraussetzung für einen reibungsarmen Lauf ist eine passend geschliffene und gehärtete Wellenlaufbahn, die den fehlenden Innenring funktional ersetzt.

Worauf kommt es bei der offenen Bauform ohne Schmierbohrung an?

Die Ausführung HK3020 besitzt weder integrierte Dichtscheiben noch eine Schmierbohrung im Außenring. Achten Sie bei der Konstruktion deshalb darauf, das Lager über die Stirnseiten oder das Gehäuseumfeld mit Schmierstoff zu versorgen. Zudem erfordert die offene Konstruktion externe Dichtungselemente, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle thermische Umgebungen in Serienfertigung und Reparatur.

Welche Maße hat die Nadelhülse HK3020?

Mit einem Innendurchmesser beziehungsweise Hüllkreis von 30 mm, einem Außendurchmesser von 37 mm sowie einer Baubreite von 20 mm baut das Lager sehr flach. Durch diese geringe radiale Wandung von 3,5 mm eignet sich die Hülse vor allem für beengte Einbauverhältnisse im Maschinenbau.

Wofür steht das Kurzzeichen HK bei diesem Wälzlager?

Das Kurzzeichen HK kennzeichnet bei INA eine beidseitig offene Nadelhülse mit durchgehender Bohrung. Im Gegensatz zu einseitig geschlossenen Nadelbüchsen ermöglicht diese Ausführung den freien Durchgang der Welle. Sie nimmt rein radiale Kräfte auf und besitzt keinen eigenen Innenring, sodass die Welle als direkte Laufbahn dient.

Welche Funktion hat der verbaute Stahlblechkäfig?

Der Stahlblechkäfig hält die Nadelrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Dadurch verringert sich die Reibung innerhalb des Lagers. Zudem sorgt der Käfig für eine kontrollierte Führung der Wälzkörper und trägt dazu bei, den Schmierstofffilm über den gesamten Querschnitt gleichmäßig zu verteilen.

Für welchen Temperaturbereich ist die HK3020 ausgelegt?

Für den Einsatz der Nadelhülse HK3020 ist ein Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad spezifiziert. Da die Hülse keine temperaturempfindlichen Elastomer-Dichtungen enthält und mit einem Käfig aus Stahlblech gefertigt ist, bleibt die Maßhaltigkeit des Lagers auch bei erhöhten Betriebstemperaturen innerhalb dieses Spektrums gewahrt.

Wie wird die Nadelhülse HK3020 im Gehäuse montiert?

Nadelhülsen werden mit einem passenden Dorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Die Fixierung im Gehäuse erfolgt rein durch den festen Presssitz des dünnwandigen Außenrings, sodass auf zusätzliche Sicherungsringe oder Anlaufbunde im Gehäuse verzichtet werden kann. Dies vereinfacht die Gehäusefertigung und spart Bauraum bei der Konstruktion.

Wie wird das Nadellager geschmiert und abgedichtet?

Da diese Variante ohne Schmierbohrung und ohne Dichtung ausgeführt ist, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl stirnseitig über die angrenzende Konstruktion. Externe Dichtringe sollten im Gehäuseumfeld vorgesehen werden, um Verunreinigungen fernzuhalten und den Schmierstoff im Bereich der Wälzkörper zu halten.

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