INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 5,28 € |
| 50 | 10% | 5,00 € |
| 150 | 15% | 4,73 € |
| 250 | 20% | 4,44 € |
Die offene Nadelhülse HK2516 von INA bietet mit den Maßen 25x32x16 mm eine kompakte Radiallagerung für gehärtete Wellenlaufbahnen.
Die Nadelhülse HK2516 von INA ist ein einreihiges Wälzlager, das hohe radiale Belastungen bei geringem radialem Bauraumbedarf aufnimmt. Mit einer Bohrung von 25 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Breite von 16 mm ermöglicht diese Bauform besonders schlanke Konstruktionen. Da die dünnwandige Hülse spanlos geformt ist, übernimmt typischerweise die gehärtete Welle die Funktion der inneren Laufbahn. Konstrukteure und Anwender wählen diese Nadelhülse, wenn Einbauräume eng bemessen sind und gleichzeitig eine präzise Führung gefordert ist.
Dieses Nadellager kommt vor allem dort zum Zug, wo Gehäusebohrungen nicht selbst als Laufbahn dienen können und der Platz für massive Lager fehlt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei raumsparenden Lagerungen mit rotierenden Wellen. Weil das Bauteil rein radiale Kräfte überträgt, erfordert die Konstruktion eine separate axiale Führung der Welle. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet und unterstützt auch bei höheren Drehzahlen einen ruhigen Lauf.
Die Nadelhülse HK2516 ist ohne Dichtung und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Das bedeutet, dass Schmierstoff von der Stirnseite zugeführt werden muss, beispielsweise über ein Schmiersystem im umgebenden Gehäuse oder direkt bei der Montage. Schmutz und Feuchtigkeit dürfen nicht in die Lagerstelle gelangen, weshalb externe Dichtungen sinnvoll sind. Zu beachten ist zudem der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad, der durch den temperaturbeständigen Stahlblechkäfig ermöglicht wird. Für den passgenauen Sitz ist ein formstabiles Gehäuse entscheidend.
Der Innendurchmesser beträgt 25 mm, der Außendurchmesser 32 mm und die Breite 16 mm. Durch den geringen radialen Querschnitt passt die Nadelhülse in sehr beengte Gehäusebohrungen. Sie läuft in der Regel direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle, wodurch ein separater Innenring entfällt.
Da diese Ausführung werksseitig ohne Dichtung gefertigt wird, benötigt die Lagerstelle einen externen Schutz gegen Partikel und Feuchtigkeit. Häufig übernehmen separate Dichtringe diese Aufgabe, die neben der Nadelhülse montiert werden. Alternativ arbeitet das offene Lager geschützt in einem geschlossenen, mit Öl oder Fett gefüllten Maschinengehäuse.
Weil der Außenmantel keine Schmierbohrung besitzt, gelangt der Schmierstoff axial über die Stirnseiten an die Nadeln und den Käfig. Bei der Montage befüllen Sie das Lager mit geeignetem Wälzlagerfett oder binden es an einen bestehenden Ölkreislauf an. Eine regelmäßige Schmierstoffversorgung verringert Reibung und Verschleiß im laufenden Betrieb.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +140 Grad Celsius. Ermöglicht wird diese Beständigkeit durch den gehärteten Außenring und den temperaturfesten Stahlblechkäfig. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel sowie eventuell ergänzte Dichtungen denselben thermischen Anforderungen genügen.
Ein Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper voneinander und führt sie parallel zur Drehachse. Dies verhindert die direkte Berührung der Nadeln, verringert die Reibungserwärmung und erlaubt höhere Betriebsdrehzahlen als bei vollnadeligen Lagern. Gleichzeitig bleibt der Werkstoff Stahl unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und üblichen Schmiermitteln.
Nadelhülsen wie die HK2516 sind an beiden Stirnseiten offen, sodass die Welle komplett durch das Bauteil hindurchgeführt werden kann. Nadelbüchsen hingegen verfügen über einen einseitig geschlossenen Boden. Sie dienen vor allem als Abschluss an Wellenenden und schließen die Lagerstelle stirnseitig gegen Austritt von Schmierstoff ab.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/