INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,70 € | 13,40 € |
| 25 | 1,42 € | 12,68 € |
| 50 | 2,12 € | 11,98 € |
Die einreihige Nadelhülse HK5020 von INA (50x58x20 mm) bietet mit ihrem Stahlblechkäfig eine kompakte, radial belastbare Lagerung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Die Nadelhülse HK5020 von INA fungiert als spanlos geformtes Radiallager für Konstruktionen mit extrem schmalem radialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm sowie einer Breite von 20 mm nimmt das Lager erhebliche Radialkräfte auf. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung läuft der Nadelkranz üblicherweise unmittelbar auf einer gehärteten Welle, wodurch ein separater Innenring überflüssig wird. Das spart wertvolles Gewicht und Konstruktionsvolumen in Maschinen und Vorrichtungen.
Dieses einreihige Wälzlager kommt bevorzugt in kompakten Wellenlagerungen sowie in allgemeinen Antriebssystemen zum Einsatz, bei denen Gehäusebohrungen keine eigene Laufbahn bieten. Wenn Bauraum und Gewicht limitiert sind, sorgt die dünnwandige Hülse für eine tragfähige Wellenführung. Da die Nadelhülse HK5020 ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umliegende Konstruktion oder eine vorgesehene Stirnseiten-Schmierung. Sie unterstützt Anwendungen in einem breiten Temperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält die Reibung auch bei dynamischen Drehbewegungen niedrig. Da das Lager ab Werk ohne Dichtung geliefert wird, müssen äußere Dichtelemente wie Wellendichtringe die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen. Achten Sie beim Einpressen der Hülse in die Gehäusebohrung auf ein geeignetes Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig über den Hüllrand einleitet. Eine direkte axiale Fixierung im Gehäuse erübrigt sich, da der Presssitz das Lager im Gehäusesitz hält.
Das Lager besitzt eine Bohrung beziehungsweise einen Hüllkreisdurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 58 mm und eine Baubreite von 20 mm. Diese Dimensionen ermöglichen eine geringe radiale Querschnittshöhe, wodurch sich kraftschlüssige Wellenlagerungen auch bei minimalem radialem Platzbedarf realisieren lassen.
Da die Hülse ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel axial über die offenen Stirnseiten an die Nadeln. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl lässt sich die Nadelhülse mit Fett oder Öl schmieren. Eine wirksame externe Abdichtung verhindert das Austreten des Schmierstoffs sowie das Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +140 Grad Celsius. Ermöglicht wird diese Temperaturspanne durch den temperaturbeständigen Stahlblechkäfig und den Verzicht auf elastomere Dichtlippen. Für den tatsächlichen Dauerbetrieb ist die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierfetts oder Schmieröls entsprechend zu berücksichtigen.
Der Käfig aus Stahlblech hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Dies verringert Reibungsverluste, reduziert die Wärmeentwicklung und sorgt für einen ruhigen Lauf. Zudem hält der Käfig die Nadeln bei der Montage unverlierbar in der Hülse zusammen.
Der Verzicht auf einen massiven Innenring erlaubt einen besonders kleinen Außendurchmesser der Lagerstelle bei gegebener Wellenstärke. Die Nadeln laufen direkt auf der gehärteten und geschliffenen Welle. Dies spart Material, verringert rotierende Massen und trägt dazu bei, das Baugruppengewicht gering zu halten.
Die dünnwandige Hülse wird mit einem Dorn flächig in die Gehäusebohrung eingepresst. Dabei bestimmt die Gehäusepassung die endgültige Rundheit und das Betriebsspiel des Lagers. Ein Anschlag am Einpresswerkzeug dient der exakten axialen Positionierung, ohne dass zusätzliche Sicherungsringe oder Wellenmuttern nötig sind.
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