NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,80 € | 34,03 € |
| 35 | 3,59 € | 32,24 € |
Die Nadelbüchse DLF1012 von NADELLA bietet als vollnadeliges Radiallager mit den Maßen 10x16x12 mm eine kompakte Bauform für begrenzte Radialbauräume.
Die Nadelbüchse DLF1012 dient als platzsparendes Radiallager für Lagerstellen mit geringem radialem Bauraum. Als einreihige Ausführung ohne Käfig nimmt dieses Bauteil radiale Belastungen direkt auf und schließt Lagerungen an Wellenenden sauber ab. Durch die Auslegung für Betriebstemperaturen von -30 bis +140 Grad deckt das Bauteil breite Einsatzbedingungen ab. Die offene Bauform kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo externe Dichtsysteme und bestehende Schmierkreisläufe greifen.
Dieses Bauteil kommt vor allem an Wellenenden zum Einsatz, die hohe Radialkräfte bei minimalem Querschnitt aufnehmen müssen. Da Nadelbüchsen einseitig geschlossen sind, schließen sie das Wellenende konstruktiv ab. Die Ausführung eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen, in denen die Wälzkörper direkt auf der gehärteten Welle laufen und keine zusätzlichen axialen Sicherungselemente in der Gehäusebohrung erforderlich sind.
Die vollnadelige Konstruktion enthält die maximale Anzahl an Wälzkörpern auf engem Raum, wodurch die radiale Tragfähigkeit gegenüber käfiggeführten Varianten höher ausfällt. Da die Nadelbüchse DLF1012 keine eigene Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die Welle oder stirnseitig vor dem Einbau. Für eine passgenaue Montage sind die Anschlussmaße von 10 mm Bohrung, 16 mm Außendurchmesser sowie 12 mm Breite ausschlaggebend.
Nadelbüchsen besitzen im Gegensatz zu durchgehenden Nadelhülsen einen geschlossenen Boden. Sie schließen Lagerstellen an Wellenenden axial ab und schützen den Innenraum vor dem Eindringen grober Partikel. Das spart einen separaten Gehäusedeckel und vereinfacht die umgebende Gehäusekonstruktion im industriellen Maschinenbau.
Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Breite von 12 mm ist das Bauteil kompakt aufgebaut. Bei der Gehäusegestaltung sind diese Nennmaße exakt einzuhalten, da die dünnwandige Hülse erst durch das Einpressen in die Gehäusebohrung ihre endgültige Form und Maßhaltigkeit erhält.
Vollnadelige Lager besitzen keinen Wälzkörperkäfig, wodurch der vorhandene Laufraum komplett mit Nadelrollen gefüllt ist. Durch die größere Zahl an tragenden Nadeln nimmt die Konstruktion hohe statische und dynamische Radiallasten auf. Die Nadeln berühren sich dabei direkt, was für schwenkende Bewegungen oder geringere Drehzahlen zweckmäßig ist.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +140 Grad. Damit eignet sich das Lager für kalte Umgebungen ebenso wie für wärmebelastete Einbauorte im Maschinen- oder Getriebebau. Für einen störungsfreien Betrieb muss der gewählte Schmierstoff auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Da die Außenhülse keine Bohrung besitzt, wird Schmierstoff vor der Montage direkt in den Wälzkörperraum eingebracht oder über Kanäle in der Welle zugeführt. Das offene Lager verlangt je nach Einsatzintervall eine passende externe Schmierstoffversorgung, um Reibung im vollnadeligen Verbund gering zu halten.
Da dieses Lager ohne separaten Innenring konstruiert ist, dient die Welle direkt als Laufbahn für die Wälzkörper. Die Wellenoberfläche muss dafür gehärtet und feingeschliffen sein. Eine entsprechende Oberflächenbeschaffenheit trägt dazu bei, dass die vollnadelige Nadelbüchse ihre vorgesehene Belastbarkeit im Betrieb erreicht.
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