ZEN
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Die Nadelbüchse BK0810 von ZEN bietet mit den Maßen 8x12x10 mm eine kompakte Lagerung zur Aufnahme radialer Kräfte an Wellenenden.
Die Nadelbüchse BK0810 von ZEN ist ein einreihiges Wälzlager, das sich durch seine sehr geringe radiale Bauhöhe auszeichnet. Durch die dünnwandige Ausführung benötigt dieses Nadellager minimalen Bauraum im Gehäuse. Die Wälzkörper laufen direkt auf der gehärteten Welle, was eine schlanke Konstruktion ermöglicht. Ausgelegt für radiale Belastungen, eignet sich das Bauteil vor allem für Baugruppen, bei denen der radiale Bauraum begrenzt ist.
Die Nadelbüchse BK0810 schließt Lagerstellen an Wellenenden axial ab. Durch den geschlossenen Boden schützt das Lager den Innenbereich an der Stirnseite vor äußeren Einflüssen und verhindert den Austritt von Schmierstoff in axialer Richtung. Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo radiale Kräfte bei geringem Außendurchmesser aufgenommen werden sollen und ein separater Gehäusedeckel entfallen kann.
Dieses Modell besitzt ab Werk keine Dichtung und keine Schmierbohrung. Die Schmierung ist daher bereits bei der Montage einzuplanen, indem das Lager mit geeignetem Fett oder Öl befüllt wird. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und erlaubt einen Einsatzbereich von -30 bis +140 Grad Celsius. Da die Nadeln unmittelbar auf der Welle abrollen, sollte die Gegenlauffläche gehärtet und geschliffen sein, um Verschleiß im Betrieb zu reduzieren.
Die Nadelbüchse BK0810 unterscheidet sich von einer Nadelhülse durch ihren einseitig geschlossenen Boden. Während Nadelhülsen beidseitig offen sind und für durchgehende Wellen genutzt werden, schließt die Nadelbüchse die Lagerstelle an einem Wellenende axial ab. Das vereinfacht das Gehäusedesign, da an dieser Stirnseite kein separater Gehäusedeckel erforderlich ist.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 8 mm (Bohrung), einen Außendurchmesser von 12 mm und eine Breite von 10 mm auf. Durch die geringe Querschnittshöhe eignet sich dieses Wälzlager für Konstruktionen mit stark begrenztem radialem Freiraum.
Da dieses Modell ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Erstschmierung mit Schmierfett oder Öl direkt beim Einbau. Der geschlossene Boden hält den Schmierstoff am Wellenende im Lager. Für offene Systeme empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung des Schmierfilms im Rahmen der betrieblichen Instandhaltungsintervalle.
Dank des stabilen Stahlblechkäfigs und des Verzichts auf elastische Dichtlippen deckt die Nadelbüchse einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +140 Grad Celsius ab. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Belastbarkeit diesem Temperaturfenster entspricht.
Weil das Lager keinen eigenen Innenring besitzt, laufen die Lagernadeln direkt auf der Wellenoberfläche. Die Welle dient somit als innere Laufbahn. Sie muss ausreichend gehärtet sowie feinstbearbeitet sein, um die Wälzbeanspruchung schadlos aufzunehmen und eine hohe Betriebsdauer zu ermöglichen.
Die dünnwandige Nadelbüchse wird mit einem geeigneten Einpressdorn axial in die Gehäusebohrung eingepresst. Durch den Festsitz im Gehäuse erhält die Hülse ihre exakte zylindrische Form. Zusätzliche Sicherungsringe oder Wellenmuttern sind für den axialen Halt im Lagergehäuse in der Regel nicht erforderlich.
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