NKE
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Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5908 von NKE Steyr kombiniert hohe radiale Tragfähigkeit mit einseitiger axialer Führungsfunktion bei kompakten Abmessungen von 40x62x30 mm.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIA5908 vereint einen radialen Nadelkranz mit einem Schrägkugellager-Teil in einer montagefertigen Einheit. Diese Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt vorwiegend schwere radiale Lasten auf und stützt zugleich axiale Kräfte aus einer Richtung ab. Mit 40 mm Bohrung, 62 mm Außendurchmesser sowie 30 mm Breite eignet sich diese Wälzlager-Kombination von NKE Steyr vor allem für Konstruktionen, bei denen der Bauraum begrenzt ist und getrennte Lagerungen für Radial- und Axiallasten keinen Platz finden.
Die Bauart kommt zum Tragen, wenn hohe Radialkräfte auftreten und gleichzeitig Führungsaufgaben in einer axialen Richtung gefordert sind. Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Antriebsanordnungen mit definierter Kraftrichtung. Durch den einteiligen Innenring und den Stahlblechkäfig bleibt die Einheit formstabil. Da das Lager einseitig wirkend konstruiert ist, werden Gegenkräfte bei wechselnder Axialbelastung durch ein zweites Lager abgestützt.
Dieses Nadel-Schrägkugellager ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt. Daher muss die umgebende Konstruktion das Lagergehäuse wirksam gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit schützen. Gleichzeitig verhindert eine externe Dichtung den Austritt von Schmierfett oder Schmieröl. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Bei der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 erhalten Anwender standardisierte Maß- und Laufgenauigkeit für den Einbau auf der Welle.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 30 mm definiert das Bauteil die Einbaumaße für Welle und Lagergehäuse. Durch die kombinierte Konstruktion vereint die Einheit Nadellager und Schrägkugellager platzsparend auf 30 mm Breite.
Der integrierte Schrägkugellager-Teil kann Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, erfordert die Lagerungsanordnung ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager als Gegenlager auf der Welle. Die Radiallasten stützt der integrierte Nadelkranz uneingeschränkt ab.
Der zulässige Temperaturbereich für das Bauteil liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit der Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie des Stahlblechkäfigs bleibt innerhalb dieses Fensters gewahrt. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass das verwendete Öl oder Schmierfett für diese Temperaturen ausgelegt ist.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung eignet sich das Bauteil wahlweise für eine Öl- oder Fettschmierung. Vor Inbetriebnahme ist Schmierstoff einzubringen, der sowohl den Nadel- als auch den Kugellagerbereich benetzt. Die Anschlusskonstruktion im Gehäuse muss zudem das Austreten des Schmiermittels verhindern.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1 nach US-Norm) bezeichnet den industriellen Standard für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie eignet sich für herkömmliche Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen keine extrem eingeengten Fertigungstoleranzen wie bei Hochgenauigkeitsspindeln gefordert sind.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper präzise und verhindert deren gegenseitige Berührung im Betrieb. Er zeichnet sich durch Formstabilität sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen und Temperaturwechseln aus. Im Zusammenspiel mit dem Wälzlagerstahl 100Cr6 unterstützt er den reibungsarmen Lauf des Lagers.
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