INA
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| 30 | 5,78 € | 52,10 € |
Kompaktes Nadel-Schrägkugellager NKIA59/22 von INA mit den Abmessungen 22x39x23 mm zur kombinierten Aufnahme hoher Radiallasten und einseitiger Axialkräfte.
Das Nadel-Schrägkugellager NKIA59/22 vereint einen radialen Nadelkranz mit einem axial wirkenden Schrägkugellagerteil in einem kompakten Bauteil. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einteiligem Innenring und Stahlblechkäfig, nimmt diese Einheit hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Durch die offene Bauart lässt sich das Lager flexibel in bestehende Schmierkreisläufe mit Öl oder Fett einbinden. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1).
Konstruktionen mit begrenztem radialem Einbauraum nutzen diese kombinierte Bauform zur simultanen Kraftaufnahme. Der Nadelrollenteil trägt hohe radiale Kräfte, während der integrierte Schrägkugellagerteil die Welle in einer axialen Richtung führt. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen sowie in Nebenantrieben, bei denen kombinierte Lasten auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, was einen breiten Einsatz in Industrieanlagen ermöglicht.
Beim Nadel-Schrägkugellager NKIA59/22 wirkt der Axialteil einseitig. Richten Sie das Lager bei der Montage so aus, dass die Axiallast über den Kugelteil abgestützt wird. Sollen beidseitig wirkende Führungskräfte aufgenommen werden, erfordert die Lagerstelle ein spiegelbildlich angeordnetes Gegenlager. Da das Lager offen ausgeführt ist, dient eine geeignete Abdichtung in der umgebenden Gehäusekonstruktion dazu, Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Dieses Wälzlager kombiniert zwei Lagerarten in einer Einheit: Einen radialen Nadellagerteil und ein Schrägkugellager. Es nimmt dadurch gleichzeitig sehr hohe radiale Kräfte sowie Axiallasten aus einer Richtung auf. Der einteilige Innenring und die offene Bauform mit Stahlblechkäfig ermöglichen eine platzsparende Lagerung bei Wellendurchmessern von 22 mm.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 22 mm, einen Außendurchmesser von 39 mm und eine Gesamtbreite von 23 mm. Durch diese standardisierten Hauptabmessungen eignet es sich besonders für kompakte Maschinengehäuse, in denen separate Radial- und Axiallager nebeneinander keinen ausreichenden Bauraum vorfinden würden.
Die offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt wahlweise den Betrieb mit Schmierfett oder Schmieröl. Das Schmiermittel gelangt direkt an den Nadelkranz sowie die Laufbahn der Kugeln. Vor der Inbetriebnahme sollte das Lager sorgfältig mit dem passenden Betriebsschmierstoff befüllt werden, abgestimmt auf Gehäuseabdichtung und Drehzahl.
Ausgelegt ist das Bauteil für Umgebungstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe aus 100Cr6 sowie die Beständigkeit des Stahlblechkäfigs decken typische industrielle Betriebsbedingungen ab. Schmierstoffe sollten stets auf diesen Temperatureinsatz abgestimmt sein.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Die Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten genügen den üblichen industriellen Anforderungen. Für Standardanwendungen im Maschinenbau bietet diese Ausführung einen gleichmäßigen Rundlauf und eine reproduzierbare Passgenauigkeit auf Welle und Gehäuse.
Der integrierte Schrägkugellagerteil verfügt über Laufbahnen, die Axialkräfte nur aus einer definierten Richtung aufnehmen können. Entgegengesetzte Axialkräfte kann dieser Lagerteil konstruktionsbedingt nicht übertragen. Bei wechselnden oder beidseitigen Axialbelastungen ist daher ein zweites Lager zur Gegenführung in der Konstruktion vorzusehen.
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