NKE
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| 30 | 10,47 € | 94,24 € |
Das Nadel-Axialkugellager NKX70 -Z kombiniert Radial- und Axiallastaufnahme bei kompakten Abmessungen von 70x85x40 mm für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Nadel-Axialkugellager NKX70 -Z von NKE Steyr vereint ein radiales Nadellager mit einem einseitig wirkenden Axial-Kugellager in einer montagefertigen Einheit. Diese Bauform nimmt gleichzeitig radiale Lasten sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf, ohne unnötigen Bauraum auf der Welle zu beanspruchen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig bietet das Lager Formstabilität im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Das selbsthaltende Maschinenelement verfügt über 70 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite.
Der Einsatz erfolgt vorrangig dort, wo beengte radiale Einbauverhältnisse vorliegen und rotierende Wellen neben der radialen Führung auch axial in einer Richtung fixiert werden müssen. Das Maschinenelement eignet sich für Getriebekonstruktionen und kompakte Wellenlagerungen mit kombinierter Beanspruchung. Das integrierte Axialteil fängt auftretende Schubkräfte ab, während der radiale Nadelkranz bei geringer Querschnittshöhe hohe Tragfähigkeit bereitstellt. Die einseitige Wirkrichtung erfordert bei wechselnden Axialkräften eine entsprechende Gegenlagerung auf der Welle.
Der Kennbuchstabe Z verweist auf die einseitige Blechkappe, welche die axiale Lagereinheit umschließt und das Lager selbsthaltend macht. Diese Kappe dient als berührungsfreie Spaltdichtung, hält Schmierfett im Bereich der Wälzkörper und schützt die Laufbahn vor grobem Schmutzeintrag. Da das Lager für Fettschmierung konzipiert ist, entfällt ein separates Ölzirkulationssystem an der Lagerstelle. Gefertigt in Toleranzklasse P0 (ABEC 1), lässt sich das Bauteil maßhaltig und unkompliziert in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Gesamtbreite von 40 mm auf. Dank dieser Maße eignet sich das Bauteil für Wellenlagerungen mit eng begrenztem radialem Bauraum, bei denen dennoch axiale und radiale Kräfte gleichzeitig aufgenommen werden müssen.
Die Kennzeichnung -Z steht für eine einseitig angebrachte Schutzkappe aus Stahlblech über dem Axialteil. Sie hält die Komponenten als selbsthaltende Baugruppe zusammen, fungiert als schützende Spaltdichtung gegen Schmutzpartikel und trägt dazu bei, das Schmierfett direkt an den Kontaktzonen der Wälzkörper zu halten.
Das kombinierte Maschinenelement nimmt radiale Lasten über den integrierten Nadelkranz sowie Axialkräfte aus genau einer Richtung über den Axial-Kugellagerteil auf. Treten im Betrieb wechselnde oder umgekehrte Axialkräfte auf, müssen Sie auf der Welle ein entsprechendes Gegenlager zur Aufnahme der entgegengesetzten Lastrichtung anordnen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der integrierte Stahlblechkäfig bleiben in diesem Intervall maßstabil. Bei der Auslegung sollten Sie darauf achten, dass auch das verwendete Schmierfett für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Lager ist für den Betrieb mit Fettschmierung vorgesehen. Vor der Inbetriebnahme befetten Sie sowohl den radialen Nadelkranz als auch die axiale Lagereinheit mit einem geeigneten Wälzlagerfett. Die Schutzkappe der Variante -Z unterstützt das Verbleiben des Schmierstoffs im Wälzkörperbereich während der Rotation.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (auch Normaltoleranz PN oder ABEC 1 genannt) kennzeichnet die standardmäßige Fertigungspräzision hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Diese Genauigkeitsklasse deckt die überwiegende Mehrheit allgemeiner Maschinenbauanwendungen ab und erleichtert den passgenauen Einbau auf Standardwellen und in Normgehäuse.
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