KOYO
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Das Nadel-Axialkugellager NAXK20 Z von JTEKT-KOYO (20x36x30 mm) nimmt einseitig Axialkräfte sowie hohe Radiallasten in einer kompakten Baueinheit auf.
Das Nadel-Axialkugellager NAXK20 Z verbindet ein radiales Nadellager mit einem Axial-Kugellager zu einer platzsparenden Funktionseinheit. Die Konstruktion besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 36 mm und einer Gesamtbreite von 30 mm. Beide Lagerteile führen die Wälzkörper in formstabilen Stahlblechkäfigen. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Dieses kombinierte Wälzlager ist für Konstruktionen ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte mit einseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Durch die Zusammenfassung zweier Lagerarten in einem Bauteil sparen Anwender radialen Bauraum ein. Typische Einsatzbereiche finden sich bei kompakten Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen kombinierte Lasten auf engem Raum aufgenommen werden müssen. Voraussetzung für den ordnungsgemäßen Betrieb ist eine maßhaltig gefertigte Welle, da die einseitig wirkende Bauform Fluchtungsfehler nicht ausgleicht.
Die Ausführung Z verfügt über eine fest montierte Schutzkappe aus Stahlblech über dem Axialteil. Diese Kappe hält die Komponenten des Lagers zusammen und erleichtert dadurch die Handhabung bei Montage und Reparatur. Sie dient als Abdeckung gegen das Eindringen grober Schmutzpartikel von der Stirnseite her. Zudem hält sie das Schmiermittel im Lagerbereich und trägt dazu bei, den Verschleiß im Betrieb zu begrenzen.
Dieses Wälzlager kombiniert ein radiales Nadellager mit einem Axial-Kugellager in kompakter Bauweise. Es nimmt hohe radiale Kräfte sowie einseitig auftretende axiale Kräfte auf. Mit den Maßen 20 mm Innen- und 36 mm Außendurchmesser bei 30 mm Breite eignet es sich für platzsparende Konstruktionen im Maschinenbau.
Das Nachsetzzeichen Z steht für eine einseitig angebrachte Schutzkappe aus Stahlblech. Diese Abdeckung umschließt den Axialteil des Wälzlagers. Sie hält die Lagerelemente als feste Einheit zusammen und schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen grober Verunreinigungen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich deckt übliche thermische Bedingungen im industriellen Einsatz ab. Die Grenzen ergeben sich aus der Wärmebeständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie den Eigenschaften der eingesetzten Schmierstoffe.
Das Lager verfügt über Stahlblechkäfige für den Radial- und den Axialteil. Diese Käfige führen Nadeln und Kugeln gleichmäßig auf ihren Laufbahnen. Sie widerstehen mechanischen Beanspruchungen im gesamten zulässigen Temperaturbereich und unterstützen eine reibungsarme Führung der Wälzkörper.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der Normtoleranz nach ABEC 1. Sie definiert festgelegte Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen. Diese Fertigungsgenauigkeit genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau, um einen Rundlauf auf fachgerecht bearbeiteten Wellen zu ermöglichen.
Das Lager ist einseitig wirkend aufgebaut. Der integrierte Axialteil stützt axiale Kräfte ausschließlich aus einer axialen Richtung ab. Treten wechselnde oder entgegengesetzte Axiallasten während des Betriebs auf, erfordert die Lageranordnung ein passend positioniertes Gegenlager auf der Welle.