THK
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Das Linear-Kugellager LME8 AJ von THK mit den Maßen 8x16x25 mm ermöglicht präzise Längsführungen mit justierbarem Lagerspiel.
Das Linear-Kugellager LME8 AJ von THK ist eine kompakte Lineareinheit für präzise geführte Längsbewegungen auf zylindrischen Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 8 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm sowie einer Baulänge von 25 mm eignet sich diese Komponente für kompakte Führungssysteme im Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bewährt sich das Bauteil bei Dauereinsätzen im industriellen Umfeld. Sie erhalten eine praxiserprobte Führung für vielseitige Vorrichtungen und Führungsachsen.
Konstrukteure setzen dieses Linearlager vor allem in kompakten Linearführungen und Vorrichtungen ein. Die Führung überträgt axiale Hübe entlang gehärteter Präzisionswellen mit geringem Verschiebewiderstand. Durch den Temperatureinsatzbereich von -30 bis +80 Grad arbeitet die Mechanik auch in kühleren Lagerbereichen oder erwärmten Produktionsumgebungen zuverlässig. Bei wechselnden Taktungen stellt der Werkstoff 100Cr6 eine formstabile Kugelbahn bereit, was eine exakte Positionierung der geführten Maschinenelemente unterstützt.
Die Ausführung AJ zeichnet sich durch einen Längsschlitz im Außenmantel aus, der eine manuelle Justage des Radialspiels im Gehäuse erlaubt. Über eine Klemmschraube im Aufnahmegehäuse lässt sich das Lagerspiel minimieren, um spielfreie Führungen für anspruchsvolle Führungsaufgaben zu realisieren. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, sollten bei Schmutzanfall externe Abstreifer vorgesehen und für eine ausreichende Schmierung mit Schmierfett oder Wälzlageröl gesorgt werden.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm zur Aufnahme entsprechender Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 16 mm bei einer Gesamtlänge von 25 mm. Diese Abmessungen der LM-Reihe erleichtern den Austausch bestehender Buchsen und erlauben den Einbau in passende Aufnahmegehäuse des Maschinenbaus.
Das Kürzel AJ steht für eine geschlitzte Außengeometrie mit einstellbarem Lagerspiel. In Verbindung mit einem geschlitzten Aufnahmegehäuse können Anwender das Spiel zwischen Kugelreihen und Welle gezielt verringern. Dies ermöglicht spielfreie Linearbewegungen für präzise Führungsaufgaben.
Die offene Bauform ohne Dichtscheiben reduziert das Verschiebereibmoment auf ein Minimum, wodurch besonders leichtgängige Führungsbewegungen entstehen. Allerdings erfordert diese Konstruktion saubere Umgebungsbedingungen oder bauseits integrierte Schmutzabstreifer im Lagergehäuse. Zudem sorgt eine regelmäßige Versorgung mit passendem Wälzlagerfett oder Wälzlageröl für den Schutz der Laufbahnen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +80 Grad Celsius. Damit deckt das Lager typische Umgebungstemperaturen im industriellen Vorrichtungsbau und in Montageanlagen ab. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten empfiehlt sich die Abstimmung des Schmierstoffs auf die thermischen Einsatzbedingungen.
Als Material kommt der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz. Dieser gehärtete Chromstahl verleiht den Laufbahnen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung und Verschleiß unter wiederkehrender Wälzbelastung. Die mechanische Stabilität unterstützt eine präzise Führung über viele Bewegungszyklen hinweg.
THK GmbH
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