BOSCH REXROTH
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,86 € | 35,22 € |
| 35 | 3,71 € | 33,37 € |
Das Linear-Kugellager KBM-E-12 von REX führt lineare Verfahrbewegungen auf 12-mm-Wellen bei 22 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite mit einstellbarem Betriebsspiel.
Das Linear-Kugellager KBM-E-12 von REX dient zur Führung geradliniger Hub- und Verfahrbewegungen im industriellen Maschinenbau. Dieses Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist als geschlossene Ausführung der Standard-Reihe konstruiert. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 22 mm sowie einer Breite von 32 mm lässt sich die Führungseinheit in passgenaue Gehäusebohrungen einsetzen. Sie erhalten ein ungedichtetes, offenes Bauteil für lineare Führungsaufgaben im Temperaturbereich von -10 bis +100 Grad.
Dieses Linear-Kugellager findet überall dort Verwendung, wo Führungsachsen exakte Längsbewegungen ermöglichen sollen. Aufgrund der geschlossenen Bauform kommt das Lager typischerweise auf freitragenden Führungswellen zum Einsatz, die an den Wellenenden gelagert sind. Lineare Verfahreinheiten sowie Führungsachsen im Maschinenbau nutzen diese Baugröße. Da das Modell keinen Fluchtungsfehlerausgleich besitzt, setzt der Betrieb eine fluchtende Ausrichtung der Wellen und Gehäuse voraus.
Das einstellbare Betriebsspiel erlaubt es Ihnen, das Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Welle über ein geschlitztes Aufnahmegehäuse gezielt einzustellen. Dadurch stimmen Sie die Spielfreiheit oder gewünschte Leichtgängigkeit exakt auf die Erfordernisse Ihres Projekts ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung direkt über das Gehäuse. In staubiger Umgebung empfiehlt sich eine externe Gehäuseabdichtung, um den Laufbereich sauber zu halten.
Die Führungshülse verfügt über einen Innendurchmesser von 12 mm zur Aufnahme entsprechender Wellen. Der Außendurchmesser beträgt 22 mm bei einer Gesamtlänge beziehungsweise Breite von 32 mm. Diese Abmessungen erleichtern den Austausch bestehender Komponenten gleicher Baugröße in geschlossenen Aufnahmegehäusen.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Schmierfett oder Schmieröl erreichen die innenliegenden Wälzkörper unmittelbar ohne Barriere. Für den Betrieb in schmutzbehafteten Umgebungen empfiehlt sich daher die Integration externer Gehäusedichtungen, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Laufbahnen zu vermeiden.
Ohne Fluchtungsfehlerausgleich reagiert das Bauteil empfindlich auf Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen. Richten Sie Gehäusebohrung und Führungswelle exakt parallel zueinander aus, um Kantenläufer zu verhindern. Eine sorgfältige Ausrichtung minimiert die Reibung und unterstützt die vorgesehene Funktion der umlaufenden Kugeln im Wälzlagerstahl.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -10 bis +100 Grad ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass Schmierfett oder Schmieröl für diese thermischen Grenzwerte freigegeben sind, um den Schmierfilm im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Für den Lagerkörper kommt Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zum Einsatz. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Härte, Verschleißfestigkeit und Formstabilität aus. Bei fachgerechter Schmierung und sauberem Umfeld bietet der Werkstoff zuverlässige Laufeigenschaften für lineare Bewegungsabläufe auf passenden Wellen.
Zur Einstellung des Betriebsspiels dient ein Gehäuse mit geschlitzter Aufnahmebohrung und Klemmschraube. Durch behutsames Anziehen der Schraube verringert sich der Durchmesser elastisch, bis das passende Spiel zur Welle erreicht ist. Dies erlaubt eine Anpassung zwischen minimiertem Spiel für Führungsaufgaben und leichtem Lauf.
Bosch Rexroth AG
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