INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,19 € | 3,56 € |
| 50 | 0,38 € | 3,37 € |
| 150 | 0,56 € | 3,19 € |
| 250 | 0,75 € | 3,00 € |
Laufscheibe LS1024 von INA aus Stahl mit den Maßen 10x24x2,75 mm dient als Laufbahn für axiale Wälzkörperkränze.
Die Laufscheibe LS1024 von INA ergänzt axiale Wälzlagerungen als geschliffene Scheibe aus Stahl. Mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 24 mm sowie einer Bauhöhe von 2,75 mm fungiert dieses Bauteil als Kontaktfläche für Wälzkörper. Wenn Umgebungsbauteile auf der Welle oder im Gehäuse nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden können, übernimmt dieses Element die Funktion der Laufbahn und ermöglicht einen reibungsarmen Lauf unter axialer Kraftwirkung.
Dieses Bauteil kommt vor allem in Konstruktionen zum Tragen, bei denen Axial-Nadelkränze oder Axial-Zylinderrollenkränze axiale Kräfte aufnehmen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder Vorrichtungen mit begrenztem axialem Bauraum. Die Scheibe stützt axiale Kräfte ab und schützt weichere Gehäusewände oder Wellenschultern vor direktem Verschleiß. Sie eignet sich für Konstruktionen, die eine wirtschaftliche axiale Lagerung ohne gesonderte thermische Behandlung der umgebenden Maschinenteile erfordern.
Ein baulicher Vorzug der Bauform LS liegt in der universellen Verwendbarkeit: Die Scheibe lässt sich je nach Anforderung als Wellenscheibe oder als Gehäusescheibe montieren. Diese Scheibenform kommt infrage, wenn die Lagerstelle keine genaue Führung über eine eng tolerierte Zentrierung verlangt. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass die bearbeitete Laufbahnseite den Wälzkörpern zugewandt ist. Zudem sollte die ebene Anlagefläche der Welle oder des Gehäuses die Scheibe breit unterstützen, um Verformungen unter Belastung zu vermeiden.
Eine universell einsetzbare Lagerscheibe für axiale Wälzlagerungen des Herstellers INA. Sie besteht aus gehärtetem Wälzlagerstahl und stellt die erforderliche Lauffläche bereit, wenn angrenzende Bauteile nicht gehärtet oder geschliffen sind. Sie lässt sich sowohl wellenseitig als auch gehäuseseitig im Verbund mit passenden Axialkränzen verwenden.
Die Abmessungen betragen 10 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 24 mm für den Außendurchmesser und 2,75 mm für die Scheibenbreite. Anhand dieser Millimetermaße stimmen Sie die Scheibe auf Ihre Welle, die Gehäusebohrung und die Abmessungen des eingesetzten Axialkranzes ab.
Das Bauteil ist auf das Zusammenwirken mit Axial-Nadelkränzen oder Axial-Zylinderrollenkränzen abgestimmt. Die geschliffene Oberfläche der Stahlscheibe bildet die Gegenlauffläche für die Rollen, sodass die Wälzkörper gleichmäßig über die Scheibenbreite abrollen können.
Spezielle Wellenscheiben sind innenzentriert und besitzen eine enge Bohrungstoleranz, während Gehäusescheiben außenzentriert gefertigt werden. Laufscheiben der Baureihe LS bieten dagegen größere Toleranzfelder an den Durchmessern und eignen sich dadurch flexibel für beide Einbaulagen, sofern keine hochgenaue radiale Führung über die Scheibe gefordert ist.
Wichtig ist die Orientierung der Scheibe im Bauraum: Die feinstbearbeitete Lauffläche muss immer in Richtung der rotierenden Wälzkörper zeigen. Zudem müssen die rückseitigen Anlageflächen an Wellenschulter oder Gehäusebohrung plan, steif und frei von Grat sein, damit Axialkräfte gleichmäßig über den gesamten Umfang eingeleitet werden.
Die Scheibe wird aus Stahl gefertigt. Der Werkstoff bietet die notwendige Festigkeit und Härte, um wiederkehrenden Druckbelastungen der Nadel- oder Rollenkörper ohne frühzeitige Materialermüdung oder Verformung standzuhalten.
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