NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,10 € | 153,91 € |
| 20 | 16,20 € | 145,81 € |
Die vollnadelige Laufrolle FPL310 von NADELLA mit den Maßen 3x10x8,7 mm nimmt radiale Kräfte in kompakten Bauräumen auf ebenen Gegenlaufbahnen auf.
Bei der Laufrolle FPL310 handelt es sich um ein kompaktes Wälzlager des Herstellers NADELLA, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Abmessungen betragen 3 mm Bohrungsdurchmesser, 10 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 8,7 mm. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das einreihige Bauteil den gesamten Innenraum für Wälzkörper. Die offene Ausführung ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Die Laufrolle FPL310 dient vor allem der Führung und Lastaufnahme in feinmechanischen Linearführungen, Führungsbahnen und Kurvengetrieben mit begrenztem Einbauraum. Da sich der Außenring unmittelbar auf einer Gegenlaufbahn abwälzt, überträgt das Bauteil radiale Belastungen ohne separates Gehäuse. Dank der zylindrischen Mantelfläche verteilt sich der Kontaktdruck auf geraden Bahnen gleichmäßig über die Rollenbreite. Diese Baugröße kommt häufig bei exakt geführten Schlitten oder Führungsanordnungen zum Einsatz.
Da die Ausführung als offenes Lager über keine integrierte Dichtung verfügt, ist die Laufstelle vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu schützen. Zudem erfordert die vollnadelige Bauart eine abgestimmte Schmierung, damit die aneinander abrollenden Nadeln im Betrieb reibungsarm bleiben. Dieses Modell ist ohne Exzenterring gefertigt. Eine Justierung an die Laufbahn erfolgt daher direkt über die Achsaufnahme der Anschlusskonstruktion innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Abmessungen betragen 3 mm Bohrungsdurchmesser, 10 mm Außendurchmesser und 8,7 mm Breite. Aufgrund dieser kleinen Ausführung eignet sich das Bauteil speziell für Konstruktionen, bei denen nur ein minimaler Bauraum für Führungsaufgaben zur Verfügung steht.
Eine vollnadelige Ausführung verzichtet auf einen Käfig, wodurch der Raum zwischen Innen- und Außenring vollständig mit Nadeln gefüllt ist. Diese Bauweise vergrößert die wirksame Kontaktfläche im Lager und dient der Aufnahme höherer radialer Kräfte im Vergleich zu käfiggeführten Varianten gleicher Baugröße.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält der verwendete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) seine Formstabilität. Bei der gewählten Einsatztemperatur muss auch das zugeführte Schmiermittel auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Die zylindrische Außenkontur sorgt für eine linienförmige Berührung mit der Gegenlaufbahn. Dadurch verteilt sich die Radiallast über die gesamte wirksame Lauffläche, sofern die Achse parallel zur Führungsschiene ausgerichtet ist. Bei exakt ausgerichteten Gegenbahnen unterstützt diese Kontur eine gleichmäßige Lastübertragung.
Weil keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion oder durch regelmäßiges Auftragen von Schmierfett oder Schmieröl. Schmutz und Fremdkörper dürfen nicht in den Wälzkörperraum gelangen, weshalb oft externe Dichtungen oder Abdeckungen sinnvoll sind.
Die Montage erfolgt direkt auf einer passenden zylindrischen Achse oder einem Bolzen mit 3 mm Durchmesser. Da kein Exzenterring vorhanden ist, lässt sich die Position zur Gegenlaufbahn nicht über das Lager verdrehen; die spielfreie Anlage wird durch die Ausrichtung der Achsaufnahme festgelegt.
Nadella GmbH
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