NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,05 € | 285,91 € |
| 5 | 30,11 € | 270,85 € |
Laufrolle GCL62 von NADELLA: Vollnadelige, offene Ausführung mit zylindrischer Mantelfläche in den Maßen 24x62x30,6 mm für hohe radiale Belastungen.
Die Laufrolle GCL62 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NADELLA mit einer zylindrischen Mantelfläche am Außenring. Mit einer Bohrung von 24 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 30,6 mm rollt dieser Lagertyp direkt auf ebenen Gegenlaufbahnen ab. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) widersteht der Grundkörper mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Diese Laufrolle findet ihren Einsatz vor allem in Führungsbahnen, Kurvengetrieben und industriellen Fördereinrichtungen, bei denen Bauteile auf ebenen Schienen abrollen. Die zylindrische Mantelfläche verteilt die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf die Gegenlaufbahn. Aufgrund der Ausführung ohne Exzenterring erfolgt die Ausrichtung direkt über die fest definierte Achsposition der Anschlusskonstruktion.
Weil die Laufrolle GCL62 ohne Käfig gefertigt ist, nutzt sie den maximal verfügbaren Bauraum für Nadelrollen aus. Dieser vollnadelige Aufbau erhöht die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu käfiggeführten Varianten, begrenzt jedoch bauartbedingt die Drehzahlen. Als offene Ausführung benötigt die Rolle Schutz vor Umgebungsschmutz sowie eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad.
Die Laufrolle GCL62 besitzt einen Innendurchmesser von 24 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Breite von 30,6 mm. Mit diesen festen Abmessungen wird die Rolle direkt auf passenden Achsen oder Tragbolzen montiert, um als Stützelement auf Schienen und Gegenlaufbahnen zu dienen.
Ein vollnadeliges Lager verzichtet komplett auf einen trennenden Käfig zwischen den Wälzkörpern. Dadurch lässt sich die maximale Anzahl an Nadeln im Lagerinneren unterbringen. Dies führt zu einer besonders hohen radialen Belastbarkeit bei kompaktem Bauraum, führt jedoch im Betrieb zu höheren Reibungsverlusten und damit zu reduzierten Grenzgeschwindigkeiten.
Eine zylindrische Mantelfläche stützt sich flächig auf geraden Schienen und ebenen Gegenlaufbahnen ab. Im Gegensatz zu balligen Außenringen entsteht bei paralleler Ausrichtung eine größere Kontaktfläche, was die Flächenpressung verringert. Voraussetzung hierfür ist eine exakte Flucht zwischen der Laufachse und der bearbeiteten Gegenfläche in Ihrer Konstruktion.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt übliche industrielle Umgebungen im Maschinenbau und in Fördersystemen ab. Bei Temperaturen nahe den Grenzbereichen muss jedoch das verwendete Schmiermittel auf die thermische Belastung abgestimmt sein.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, ist die Laufrolle auf eine kontinuierliche Schmiermittelversorgung angewiesen. Sie können je nach Anlagenkonzept Fette oder Schmieröle einsetzen. Um vorzeitigen Verschleiß der vollnadeligen Wälzkörper zu vermeiden, sollte die Schmierstelle konstruktiv vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.
Bei Laufrollen ohne Exzenterring lässt sich die radiale Position des Außenrings nicht nachträglich an die Laufbahn anstellen. Die genaue Lage und das Spiel zur Gegenbahn werden stattdessen ausschließlich über die Fertigungstoleranzen der Aufnahmebohrungen und Montageachsen bestimmt. Dies vereinfacht den Aufbau bei präzise gefertigten Maschinengestellen.
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