SKF
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Die zweireihige Laufrolle 305801 C-2Z von SKF bietet mit balliger Mantelfläche und 12x35x15,9 mm zuverlässigen Lauf auf ebenen Führungsbahnen.
Die Laufrolle 305801 C-2Z von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit kompakten Abmessungen von 12 mm Innen- und 35 mm Außendurchmesser bei 15,9 mm Breite. Durch den Einsatz von bewährtem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) widersteht das Bauteil hohen mechanischen Beanspruchungen im industriellen Alltag. Ausgestattet mit einem formstabilen Polyamidkäfig sowie einer beidseitigen metallischen Abdeckung deckt die Rolle einen weiten Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad ab und eignet sich für anspruchsvolle Führungsaufgaben.
Kurvengetriebe, lineare Führungsbahnen und industrielle Fördersysteme bilden typische Einsatzbereiche für die Laufrolle 305801 C-2Z. Der Außenring rollt direkt auf einer ebenen Gegenlaufbahn ab und nimmt hohe radiale Lasten auf. Durch die zweireihige Konstruktion der Wälzkörper nimmt dieses Wälzlager auch axiale Kraftkomponenten auf, die aus Schräglauf oder leichten Fluchtungsfehlern entstehen. Da die Rolle ohne Exzenterring ausgeführt ist, erfolgt die Montage direkt zentrisch auf Achsen oder Zapfen.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings wirkt schädlichen Kantenspannungen entgegen, falls es im Betrieb zu Verkippungen oder Winkelverlagerungen gegenüber der Gegenlaufbahn kommt. Der Kontaktpunkt bleibt dadurch mittig ausgerichtet, was den Verschleiß der Führungsschiene verringert. In Kombination mit den beidseitigen metallischen Deckscheiben (C-2Z) schützt die Konstruktion das Lagerinnere vor groben Schmutzpartikeln, während der Polyamidkäfig einen reibungsarmen Lauf des Kugelrings unterstützt.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 12 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Gesamtbreite von 15,9 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Linearführungen und Führungsschienen, bei denen eine zweireihige Laufrolle auf einer Welle oder Achse montiert werden muss.
Der Zusatz C-2Z kennzeichnet die beidseitige Abdeckung des Wälzlagers durch berührungsfreie Schutzbleche aus Stahlblech. Diese Deckscheiben halten grobe Partikel und Staub vom Lagerinneren fern, ohne zusätzliche Reibung oder Erwärmung zu erzeugen. Dadurch bleibt das Schmiermittel geschützt im Lagerraum, was zur Schonung der Schmierung beiträgt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch den integrierten Polyamidkäfig und das verwendete Material aus 100Cr6-Wälzlagerstahl bestimmt. Bei Temperaturen innerhalb dieser Spanne behalten Käfig und Stahlkomponenten ihre mechanische Stabilität und Maßhaltigkeit.
Eine ballige Mantelfläche gleicht minimale Schiefstellungen zwischen Laufrolle und Gegenlaufbahn aus. Im Gegensatz zu zylindrischen Rollen vermeidet die gewölbte Lauffläche punktuelle Kantenpressungen, wenn Achsen sich unter Last geringfügig durchbiegen. Dies schont sowohl die Laufrolle als auch die Führungsschiene im laufenden Betrieb.
Laufrollen ohne Exzenterring werden gewählt, wenn die axiale und radiale Position der Laufachse bereits fest durch die Anschlusskonstruktion vorgegeben ist. Das vereinfacht die Montage, da keine zusätzliche Justierung der Vorspannung gegenüber der Lauffläche erforderlich ist. Das Bauteil sitzt direkt zentrisch auf dem vorgesehenen Aufnahmebolzen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der sich durch hohe Härte und Festigkeit auszeichnet. Der Kugelkäfig besteht aus Polyamid, das das Gewicht der bewegten Massen verringert und für ein ruhiges Abrollverhalten der beiden Kugelreihen sorgt.
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