NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 20,10 € | 382,12 € |
| 5 | 40,22 € | 362,00 € |
Die vollrollige Laufrolle GCL72 EESW von NADELLA mit zylindrischem Außenring und beidseitiger Lippendichtung nimmt hohe Radiallasten bei 24x72x30,6 mm Baumaß auf.
Mit der Laufrolle GCL72 EESW steht ein kompaktes Kurven- und Stützlager für mechanische Führungen zur Verfügung. Das Bauteil verfügt über eine 24-mm-Bohrung, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Breite von 30,6 mm. NADELLA fertigt die Komponente aus Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die beidseitige Lippendichtung verbleibt der Schmierstoff im Inneren, während das Eindringen von Schmutzpartikeln reduziert wird. Das einreihige Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Der Einsatz dieser Laufrolle erfolgt vorwiegend bei der Übertragung hoher Radialkräfte auf ebenen Gegenlaufbahnen oder Führungsschienen. Typische Einsatzfelder finden sich in Kurvengetrieben, Transportstrecken und linearen Führungssystemen. Durch die zylindrische Mantelfläche des Außenrings stützt sich die Rolle flächig auf der Gegenlaufbahn ab. Dies bewirkt eine gleichmäßige Kraftübertragung ohne Punktbelastungen. Das Bauteil dient auch als Ersatzkomponente für Führungsrollen in bestehenden Anlagen.
Da dieses Modell keinen Käfig besitzt, ist der Innenraum maximal mit Wälzkörpern gefüllt. Die vollrollige Konstruktion vergrößert die tragende Fläche und nimmt dadurch höhere Radiallasten auf als käfiggeführte Lager vergleichbarer Baugröße. Weil die Variante ohne Exzenterring gefertigt ist, erfolgt die Montage direkt zentrisch auf der Trägerachse. Bei der Konstruktion ist auf eine exakte Ausrichtung der Achsen zu achten, da ein nachträgliches Einstellen über einen Exzenter bei diesem Modell entfällt.
Die Laufrolle besitzt einen Innendurchmesser von 24 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Gesamtbreite von 30,6 mm. Der Außenring ist mit einer zylindrischen Mantelfläche ausgeführt, wodurch die Rolle plan auf ebenen Führungsbahnen abrollt und Kräfte direkt in die Anschlusskonstruktion einleitet.
Bei einem vollrolligen Lager wird auf einen trennenden Wälzkörperkäfig verzichtet. Dadurch lässt sich der Raum zwischen Innen- und Außenring mit der maximal möglichen Anzahl an Wälzkörpern bestücken. Dies führt zu einer höheren statischen und dynamischen Tragfähigkeit bei vorwiegend radialen Lasten, reduziert jedoch die thermisch zulässige Höchstdrehzahl.
Die beidseitig angebrachte Lippendichtung dichtet das Lagergehäuse gegen das Eindringen fester Verunreinigungen sowie Spritzwasser ab. Gleichzeitig verhindert die berührende Dichtlippe das Austreten von Schmierfett aus dem Wälzraum. Dies trägt zur Verlängerung der Wartungsintervalle in staubigen oder feuchten Industrieumgebungen bei.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie das Dichtungsmaterial ihre mechanischen und elastischen Eigenschaften. Für Einsätze außerhalb dieser Grenzwerte sind gesonderte thermische Prüfungen der Einbauumgebung erforderlich.
Ein Außenring mit zylindrischer Mantelfläche empfiehlt sich bei exakt ausgerichteten Gegenlaufbahnen und ebenen Schienenführungen. Die zylindrische Form bietet eine größere Kontaktfläche zur Bahn, wodurch der Flächenpressungsdruck geringer ausfällt. Ballige Außenringe werden dagegen gewählt, wenn Schräglauf oder Fluchtungsfehler der Achse ausgeglichen werden müssen.
Die Ausführung ohne Exzenterring wird über eine feste Achse oder einen Bolzen mit passendem Passungsdurchmesser zentrisch montiert. Da die radiale Lage zur Laufbahn nicht durch Drehen eines Exzenters korrigiert werden kann, muss die Anschlusskonstruktion bereits die erforderlichen Abstände zur Lauffläche spielfrei vorgeben.
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