THK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,05 € | 229,07 € |
| 5 | 24,11 € | 217,01 € |
Die Lagereinheit EK6 von THK dient als montagefertige Festlagerung aus Stahl für Wellen mit 6 mm Bohrungsdurchmesser bei linearen Antriebssystemen.
Die Lagereinheit EK6 ist eine Gehäuseeinheit in kompakter Blockausführung, die speziell als Festlagerung konzipiert ist. Das Gehäuse aus Stahl nimmt zwei Schrägkugellager des Typs AC6-16 in DF-Anordnung auf. Durch diesen konstruktiven Aufbau nimmt die Einheit Axialkräfte aus beiden Richtungen sowie Radialkräfte auf. Anwender aus Maschinenbau und Instandhaltung erhalten ein einsatzbereites Bauteil zur direkten Montage an Kugelgewindetrieben oder Spindelachsen.
Diese Gehäuseeinheit kommt vor allem an Spindeltrieben zum Einsatz, bei denen eine exakte axiale Fixierung der Welle gefordert ist. Durch die Festlager-Funktion führt die Einheit den Gewindetrieb und nimmt die auftretenden Vorschubkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich im Sondermaschinenbau, in Handhabungsgeräten sowie in kompakten Achssystemen der Automatisierungstechnik, bei denen 6-mm-Wellenenden gelagert werden.
Im Inneren arbeiten zwei Schrägkugellager in DF-Anordnung, bei der die Drucklinien der Lager zueinander geneigt sind. Die werkseitige Vorspannung sorgt für hohe axiale Steifigkeit und spielfreien Lauf unter wechselnder Lastrichtung. Zudem schützt eine integrierte Labyrinthdichtung das System vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln, während die vorhandene Befettung einen direkten Betrieb ohne zusätzlichen Schmieraufwand ermöglicht. Für die Gegenlagerung ist die Kombination mit einer Loslagereinheit der Baureihe EF vorgesehen.
Die Lagereinheit dient als Festlager zur axialen und radialen Führung von rotierenden Spindeln. Sie fixiert das angetriebene Wellenende positionstreu im Gehäuse und nimmt die auftretenden Prozesskräfte in beide axiale Richtungen auf, während das gegenüberliegende Wellenende meist in einem Loslager geführt wird.
Die Gehäuseeinheit besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 6 mm und ist passend auf entsprechend abgesetzte Wellenenden ausgelegt. Bei der Montage wird der Innenringsitz auf das vorbereitete Zapfenende geschoben und dort axial gesichert, sodass eine feste Verbindung zwischen Antriebsspindel und Gehäuse entsteht.
Bei der DF-Anordnung (Duplex Face-to-Face) stehen sich die Drucklinien der beiden Schrägkugellager aufeinander zulaufend gegenüber. Diese Anordnung ermöglicht die Aufnahme von Axialkräften aus beiden Richtungen und gleicht geringfügige Fluchtungsfehler der Welle elastisch aus, ohne die geforderte Steifigkeit zu verlieren.
Die definierte Vorspannung minimiert das interne Lagerspiel und unterstützt eine hohe axiale Steifigkeit der gesamten Lagereinheit. Dadurch behält die gelagerte Spindel auch bei schnellen Richtungsumkehrungen und wechselnden Axiallasten ihre exakte Position, was eine gleichmäßige Führungsgenauigkeit im Betrieb unterstützt.
Eine Labyrinthdichtung arbeitet berührungsfrei über feine, ineinandergreifende Dichtspalte. Sie hält feste Verunreinigungen und Staub vom Lagerinneren fern, erzeugt dabei jedoch kein zusätzliches Reibungsmoment. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit der Einheit erhalten und das eingefüllte Schmierfett verbleibt im Gehäuse.
Als Ergänzung zur Festlagereinheit EK6 empfiehlt sich ein Loslager der passenden Bauart EF. Während die Festlagerung alle axialen Kräfte führt, nimmt die abgestimmte EF-Einheit am freien Spindelende die radiale Führung wahr und ermöglicht den Ausgleich thermischer Längenausdehnungen der Welle.
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