INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,98 € | 37,64 € |
| 35 | 3,95 € | 35,67 € |
Die Kurvenrolle KRV19 von INA bietet als vollnadeliges Wälzlager mit den Maßen 8x19x32 mm eine hohe radiale Belastbarkeit für industrielle Führungsbahnen.
Die Kurvenrolle KRV19 von INA ist ein einbaufertiges Bauteil auf Basis eines massiven Rollenzapfens mit Befestigungsgewinde. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt der vollnadelige Wälzkörpersatz die maximale Anzahl an Nadeln auf. In Kombination mit dem Werkstoff 100Cr6 bewältigt das Lager hohe Radialkräfte. Die ballige Mantelfläche des 19 mm großen Außenrings dient dazu, Kantenspannungen bei leichten Schrägläufen gegenüber der Gegenlaufbahn zu vermindern.
Typische Einsatzbereiche finden sich in Führungsbahnen und Kurvengetrieben mit hohen radialen Belastungen. Überall dort, wo lineare Bewegungsabläufe auf ebener oder profilierter Bahn auftreten, dient die Rolle als kompaktes Führungselement. Da die Ausführung ohne Exzenterring gefertigt ist, erfolgt die Montage zentrisch zur Aufnahmebohrung. Beidseitige Spaltdichtungen schützen das Innere vor groben Verunreinigungen und halten das Schmierfett im System zurück.
Die vollnadelige Ausführung erhöht die radiale Tragfähigkeit gegenüber käfiggeführten Varianten, begrenzt jedoch die maximale Grenzdrehzahl. Für die Montage verfügt der Rollenzapfen über einen Schlitz an der Stirnseite. Mit einem passenden Schraubendreher lässt sich der Zapfen beim Anziehen der Befestigungsmutter gegenhalten. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt und lässt sich über zwei Schmiernippel regelmäßig nachschmieren.
Mit einem Außendurchmesser von 19 mm, einem Zapfendurchmesser von 8 mm sowie einer Gesamtbreite von 32 mm entspricht das Bauteil standardisierten Abmessungen. Diese Maße erlauben den direkten Einbau in kompakte Führungssysteme und Kurvengetriebe mit entsprechenden Anschlussmaßen.
Im Gegensatz zu käfiggeführten Rollen nutzt die vollnadelige Bauweise den vorhandenen Bauraum vollständig mit Wälzkörpern aus. Diese maximale Anzahl an Nadeln verteilt radiale Kräfte auf eine größere Kontaktfläche. Dadurch eignet sich das Lager für schwere Lasten, läuft aber bei geringeren Drehzahlen als Ausführungen mit Käfig.
Ein ballig profilierter Außenring gleicht Fluchtungsfehler zwischen der Laufrolle und der Laufbahn elastisch aus. Treten minimale Verkippungen oder Schrägläufe im Betrieb auf, trägt dies zur Reduzierung von Kantenspannungen bei. Das schont die Gegenlaufbahn und unterstützt ein gleichmäßiges Abrollverhalten.
Über die vorgesehenen zwei Schmiernippel lässt sich frisches Schmierfett direkt in den Wälzkörperraum pressen, um verbrauchtes Schmiermittel zu verdrängen. Eine regelmäßige Nachschmierung empfiehlt sich insbesondere bei staubigen Umgebungsbedingungen oder anspruchsvoller Beanspruchung im laufenden Betrieb.
Der Gewindezapfen wird direkt durch die Aufnahmebohrung geführt und mit einer passenden Sechskantmutter verspannt. Zur Arretierung dient der stirnseitige Schlitz am Rollenzapfen. Mit einem Schlitzschraubendreher lässt sich der Zapfen während des Anziehens fixieren, um ein Mitdrehen zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält das Material in diesem thermischen Fenster seine Formstabilität und Festigkeit. Für den ordnungsgemäßen Betrieb ist ein an den Temperaturbereich angepasstes Schmiermittel erforderlich.
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