NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,71 € | 32,71 € |
| 35 | 3,44 € | 30,98 € |
Die Kurvenrolle KRV30 LLH/3AS von NTN Nadellager vereint eine vollnadelige Bauform mit balligem Außenring für belastbare Führungssysteme mit 12 mm Zapfendurchmesser.
Die Kurvenrolle KRV30 LLH/3AS von NTN Nadellager eignet sich für anspruchsvolle Führungsaufgaben im industriellen Maschinenbau. Durch die vollnadelige Bauart ohne Käfig nutzt die Rolle den radialen Bauraum für eine maximale Nadelanzahl vollständig aus. Dadurch nimmt sie hohe radiale Belastungen auf. Die Hauptmaße betragen 12 mm Zapfendurchmesser, 30 mm Außendurchmesser und 40 mm Gesamtbreite. Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6).
Konstrukteure setzen diese Kurvenrolle bevorzugt in Kurvengetrieben, Förderanlagen und linearen Führungssystemen ein. Der dickwandige Außenring läuft dabei direkt auf ebenen Führungsbahnen oder profilierten Steuerscheiben ab. Durch die ballige Mantelfläche verringert die Rolle Kantenspannungen, falls geringe Fluchtungsfehler oder Schrägläufe im Betrieb auftreten. Die Ausführung ohne Exzenterring ist für feste Montagepunkte mit zylindrischer Aufnahmebohrung vorgesehen. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +100 Grad Celsius.
Im Vergleich zu käfiggeführten Rollen ermöglicht die vollnadelige Ausführung eine hohe Tragfähigkeit bei moderaten Drehzahlen. Beidseitig angeordnete Kunststoff-Axialgleitscheiben mit angeformter Dichtlippe halten Schmierstoff im Lagerinneren und wehren Schmutzpartikel ab. Die Montage erfolgt direkt über den Innensechskant am Bolzenkopf, mit dem Sie den Zapfen beim Anziehen der beiliegenden Mutter kontern. Bei Bedarf lässt sich Schmierfett über den mitgelieferten Schmiernippel nachführen, wobei die axiale Nachschmierung bauartbedingt eingeschränkt ist.
Die Rolle besitzt einen Zapfendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm und eine Gesamtbreite von 40 mm. Ihr massiver Stahlbolzen dient gleichzeitig als Montageachse und innere Wälzkörperlaufbahn. Zusammen mit dem dickwandigen Außenring bildet die Baueinheit ein kompaktes Maschinenelement für Führungs- und Steuerungsaufgaben.
Vollnadelig bedeutet, dass die zylindrischen Wälzkörper ohne trennenden Nadelkäfig dicht aneinander im Lager laufen. Durch den Wegfall des Käfigs findet die maximal mögliche Anzahl an Nadeln im Ringraum Platz. Das steigert die Belastbarkeit gegenüber radialen Stoß- und Dauerlasten, begrenzt jedoch die zulässigen Grenzdrehzahlen.
Die ballig geschliffene Mantelfläche des Außenrings wirkt übermäßigen Kantenpressungen entgegen, wenn Gegenlaufbahnen leichte Winkelfehler aufweisen oder die Führungsbahn unter Belastung elastisch nachgibt. Durch die Wölbung verlagert sich der Kraftangriffspunkt in Richtung Mitte, was den Verschleiß der Führungsschienen reduziert.
Zum Schutz vor Fremdkörpern sitzen auf beiden Seiten Kunststoff-Axialgleitscheiben mit integrierter Dichtlippe. Diese schleifende Abdichtung hält das Schmierfett im Wälzkörperraum und schützt vor dem Eindringen von Staub. Zudem mindern die Gleitscheiben den Reibungskontakt zwischen dem rotierenden Außenring und den festen Anlaufflächen.
Für den Einbau führen Sie den Bolzen durch die zylindrische Aufnahmebohrung der Trägerkonstruktion. Mit einem Sechskantschlüssel halten Sie den Zapfen über den Innensechskant am Bolzenkopf in Position, während Sie die mitgelieferte Sechskantmutter anziehen. Dies wirkt einem Mitdrehen des Bolzens entgegen und erleichtert die Verspannung.
Zur Wartung dient der im Lieferumfang enthaltene Schmiernippel, der in den Bolzen eingesetzt wird. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass die axiale Schmierstoffzufuhr bauartbedingt eingeschränkt ist. Eine Nachschmierung unterstützt die Betriebsbereitschaft innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +100 Grad Celsius.