OPTIBELT
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Ummantelter Keilriemen Z71 von Optibelt nach DIN 2215 mit 10x6 mm Querschnitt überträgt Drehmomente in Industrieantrieben von -40 bis +80 Grad Celsius.
Der klassische Keilriemen nach DIN 2215 verbindet Wellen im Maschinen- und Anlagenbau kraftschlüssig miteinander. Durch das standardisierte Profil Z mit einem Querschnitt von 10 x 6 mm passt der Riemen exakt in genormte Keilriemenscheiben mit 40 Grad Flankenwinkel. Die textile Ummantelung schützt den Riemenkern vor Abrieb, Staub und äußeren Einflüssen. Gleichzeitig sorgt das Gewebe für einen gleichmäßigen Reibbeiwert an den Riemenflanken.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen den Antriebsriemen vor allem in klassischen Mehrscheiben- und Einzelantrieben des Maschinenbaus. Die ummantelte Konstruktion absorbiert stoßartige Belastungen im Anlaufmoment und reduziert Schlupf an den Flanken. Dank des thermischen Einsatzbereichs von -40 bis +80 Grad Celsius arbeitet der Keilriemen sowohl in kühleren Betriebsbereichen als auch in Umgebungen mit betriebsbedingter Erwärmung prozesssicher.
Bei der Riemenauslegung müssen Sie zwischen Richtlänge, Außenlänge und Innenlänge differenzieren. Für das Profil Z71 ergibt sich die Außenlänge (La) aus der Richtlänge (Ld) zuzüglich 16 mm oder aus der Innenlänge (Li) plus 38 mm. Die Richtlänge (Ld) berechnet sich entsprechend als Außenlänge minus 16 mm oder Innenlänge plus 22 mm. Prüfen Sie vor dem Auflegen die Rillenflanken der Riemenscheiben auf Auswaschungen, um vorzeitigen Flankenverschleiß zu vermeiden.
Das Profil Z nach DIN 2215 zeichnet sich durch eine Kopfbreite von 10 mm und eine Bauhöhe von 6 mm aus. Die Textilummantelung schützt den inneren Zugstrang vor Schmutz, Feuchtigkeit sowie Reibungsverschleiß und unterstützt einen gleichmäßigen Reibschluss an den Flanken im Dauerbetrieb.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad Celsius spezifiziert. Dieser thermische Spielraum erlaubt den Einsatz in kalten Industriehallen ebenso wie an Motoren mit kontinuierlicher Wärmeentwicklung, ohne dass das Material verhärtet oder versprödet.
Die Längenbeziehungen folgen den Vorgaben der DIN 2215 für klassische Profile. Die Richtlänge Ld ergibt sich aus der Außenlänge La abzüglich 16 mm. Alternativ lässt sich die Richtlänge durch Addition von 22 mm zur Innenlänge Li exakt ermitteln.
Der Profilwinkel des Riemens beträgt 40 Grad. Keilriemenscheiben müssen diesen Flankenwinkel aufweisen, damit die Kraftübertragung rein über den Reibschluss der schrägen Flanken erfolgt und der Riemen nicht am Rillengrund aufsitzt.
Die Vorspannung erfolgt über Verstellschienen am Motor oder Spannrollen. Eine korrekte Riemenspannung verhindert Schlupf, übermäßigen Abrieb und eine thermische Überhitzung. Zu hohe Spannung belastet hingegen die Lagerungen der angetriebenen Wellen unnötig stark.
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