SWR
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Der ummantelte Keilriemen SPZ637 von SWR-Keilriemen bietet eine genormte Kraftübertragung im Querschnitt 9,7 x 8 mm für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Der ummantelte Keilriemen SPZ637 von SWR-Keilriemen überträgt Drehmomente in kompakten wie weitläufigen Industrieantrieben. Als Schmalkeilriemen nach DIN 7753/1 verbindet dieses Antriebselement hohe Reibungskraft mit Formstabilität. Durch das schmale Profil und die definierte Flankengeometrie nimmt der Riemen bei gleicher Riemenbreite höhere Leistungen auf als klassische Keilriemen. Das Maschinenelement erfüllt die Anforderungen in der industriellen Instandhaltung und Erstausrüstung gleichermaßen.
Dieser Schmalkeilriemen dient der kraftschlüssigen Drehmomentübertragung zwischen Keilriemenscheiben im Maschinen- und Anlagenbau. Das Profil SPZ bewährt sich besonders bei kompakten Trieben mit höheren Drehzahlen. Dank der thermischen Beständigkeit von -40 bis +100 Grad arbeitet der Riemen auch unter wechselnden Umgebungstemperaturen oder bei prozessbedingter Wärmeentwicklung zuverlässig im Dauerbetrieb.
Das Profil SPZ weist einen Querschnitt von 9,7 mm oberer Breite und 8 mm Höhe bei einem Flankenwinkel von 40 Grad auf. Die textile Ummantelung schützt den innenliegenden Zugstrang vor Abrieb, Schmutz und Feuchtigkeit. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung die Längenmaße: Die Außenlänge errechnet sich aus Ld + 13 mm oder Li + 51 mm, während die Innenlänge über La - 51 mm beziehungsweise Ld - 38 mm bestimmt wird. Achten Sie auf die passende Scheibengeometrie.
Der ummantelte Keilriemen SPZ637 besitzt eine obere Breite von 9,7 mm und eine Bauhöhe von 8 mm. Die Flanken sind in einem Winkel von 40 Grad ausgeführt. Dieses Verhältnis entspricht der Norm DIN 7753/1 für Schmalkeilriemen und ermöglicht einen formgenauen Sitz in standardisierten Keilriemenscheiben des Profils SPZ.
Der zulässige Temperaturbereich für diesen Riemen erstreckt sich von -40 bis +100 Grad. Dadurch bleibt der Riemenkörper sowohl bei starkem Frost als auch bei erhöhter Betriebstemperatur im Aggregateraum elastisch. Bei Anwendungen nahe den Grenzbereichen empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtkontrolle der Gewebeummantelung auf vorzeitige Versprödung oder Rissbildung.
Die Gewebeummantelung umschließt den tragenden Gummikörper und den Zugstrang vollständig. Sie erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Reibungsverschleiß beim Einlaufen in die Riemenscheibe. Zudem schützt die Schicht vor äußeren Einflüssen wie Staub, Feuchtigkeit sowie gelegentlichen Ölspritzern, wodurch die Haltbarkeit der Antriebseinheit im Betrieb unterstützt wird.
Die Längenmaße stehen im festen Verhältnis zueinander. Die Außenlänge La ergibt sich aus der Richtlänge Ld zuzüglich 13 mm oder der Innenlänge Li plus 51 mm. Umgekehrt wird die Innenlänge Li berechnet, indem man von der Außenlänge 51 mm oder von der Richtlänge 38 mm subtrahiert.
Schmalkeilriemen nach DIN 7753/1 besitzen im Vergleich zu klassischen Keilriemen ein steileres Breiten-Höhen-Verhältnis. Durch den höheren Riemenquerschnitt bei schmaler Rückenbreite übertragen sie bei gleichen Abmessungen größere Kräfte. Dies erlaubt kompaktere Antriebskonstruktionen mit kleineren Scheibenbreiten bei vergleichbarer Kraftübertragung im industriellen Einsatz.
Keilriemen sollten niemals mit Werkzeugen gewaltsam über den Scheibenrand gehebelt werden, da dies das innere Zugband beschädigen kann. Entspannen Sie vorab den Achsabstand der Riemenscheiben. Nach dem Auflegen ist die herstellerseitig vorgegebene Riemenspannung einzustellen, um Schlupf, übermäßige Erwärmung und ungleichmäßigen Flankenabrieb während des Betriebs zu vermeiden.
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