SWR
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Der Kupplungsriemen 3L-LG470 von SWR-Keilriemen bietet mit Kevlar-Zugsträngen und 10,5 x 5,5 mm Querschnitt hohe Stabilität für kuppelnde Riementriebe.
Der Kupplungsriemen 3L-LG470 dient der gezielten Drehmomentübertragung in mechanischen Antrieben mit Kupplungsfunktion. Das Produkt von SWR-Keilriemen verfügt über einen Querschnitt von 10,5 x 5,5 mm sowie einen Flankenwinkel von 40 Grad. Dank der integrierten Zugstränge aus Kevlar nimmt das Bauteil auch dynamische Zugkräfte auf, ohne sich übermäßig zu längen. Typische Einsatzorte finden sich im Maschinenbau sowie in Geräten, bei denen Spannrollen oder Ausrückmechanismen den Kraftfluss variabel zuschalten.
Der Riemen arbeitet vor allem in Antrieben, bei denen Riemenspanner oder Umlenkrollen als mechanische Kupplung fungieren. Das Keilprofil greift präzise in Riemenscheiben mit einem Flankenwinkel von 40 Grad ein. Bei Schalt- und Kuppelvorgängen treten im System oft stoßartige Lasten auf. Durch die schlupffähige Bauweise kuppelt das Bauteil kontrolliert ein, während der Kevlar-Kern die geforderte Zugspannung im laufenden Betrieb hält.
Aramidfasern wie Kevlar zeichnen sich durch eine sehr geringe elastische Dehnung und hohe Zugfestigkeit aus. Bei kuppelnden Antrieben drücken Spannrollen oft von außen auf den Riemenrücken. Herkömmliche Zugstränge können unter solchen Biegebeanspruchungen und Spitzenlasten nachgeben. Die Zugstränge aus Kevlar im Modell 3L-LG470 stabilisieren den Querschnitt und tragen dazu bei, Nachspannintervalle im Betrieb zu reduzieren. Bei der Montage ist auf saubere Scheibenflanken und eine exakte Ausrichtung der Wellen zu achten.
Dieser Riemen besitzt eine Profilbreite von 10,5 mm an der Oberkante und eine Höhe von 5,5 mm. Der Flankenwinkel beträgt 40 Grad. Diese Geometrie entspricht dem Profil 3L für Keil- und Kupplungsriemen. Vor dem Austausch empfiehlt sich die Prüfung der Nutbreite an den vorhandenen Riemenscheiben, um eine passgenaue Flankenhaftung zu erzielen.
Ein Kupplungsriemen toleriert das kontrollierte Durchrutschen beim Ein- und Auskuppeln über Riemenspannrollen. Die darauf abgestimmte Ausführung verringert den Verschleiß bei kurzzeitigem Schlupf. Standardkeilriemen sind dagegen vorrangig auf reinen Kraftschluss ausgelegt und erwärmen sich bei Reibung schneller, wenn eine Andruckrolle als Kupplungselement arbeitet.
Kevlar verringert ein übermäßiges Längen des Riemens bei plötzlichen Belastungsspitzen und starken Zugkräften. Das Material behält seine Längenstabilität auch bei Rückenspannrollen, die von außen auf den Riemen drücken. Dies unterstützt einen gleichmäßigen Kraftschluss im Antrieb ohne häufige manuelle Nachspannarbeiten an der Führung.
Verschleiß zeigt sich typischerweise durch Abrieb an den Flanken, Rissbildung oder ein Durchhängen des Riemens trotz gespannter Andruckrolle. Wenn der Riemen unter Last durchrutscht oder Geräusche verursacht, lässt die Flankenhaftung nach. Ein rechtzeitiger Austausch trägt dazu bei, Stillstände im Riementrieb zu vermeiden.
Der Winkel von 40 Grad beschreibt den Neigungswinkel zwischen den beiden seitlichen Flanken des Keilprofils. Keilriemenscheiben sind auf diesen Winkel abgestimmt, damit sich der Riemen unter Zug in die Keilnut zieht. Dadurch entsteht der nötige Reibschluss, der die Drehmomentübertragung zwischen den Wellen bewirkt.
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