SWR
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Der ummantelte Keilriemen B72 von SWR-Keilriemen bietet mit seinem Profil von 17 x 11 mm eine zuverlässige Kraftübertragung im industriellen Betrieb.
Dieser klassische Antriebsriemen nach DIN 2215 überträgt Drehmomente reibschlüssig über die Flanken der Riemenscheibe. Die textile Gewebeummantelung schützt den innenliegenden Zugstrang vor Schmutz, Staub und äußeren Einflüssen. Das Bauteil kommt in vielfältigen mechanischen Antrieben im allgemeinen Maschinenbau zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +80 Grad, wodurch der Riemen auch bei wechselnden Umgebungstemperaturen funktionsfähig bleibt.
Der Keilriemen B72 wird vor allem in klassischen Industrieantrieben verwendet. Das Profil B beziehungsweise 17 ist auf Antriebe mit mittleren bis höheren Drehmomenten ausgelegt. Durch die dämpfende Wirkung des Gewebemantels gleicht das Bauteil leichte Stoßbelastungen im Betrieb elastisch aus. Der genormte Flankenwinkel von 40 Grad bewirkt eine saubere Führung in den Rillenscheiben und trägt dazu bei, Schlupf gering zu halten.
Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich der Riemengeometrie mit der vorhandenen Keilriemenscheibe. Mit einer oberen Riemenbreite von 17 mm und einer Bauhöhe von 11 mm erfordert das Profil B passende Rillengeometrien. Beachten Sie bei der Längenauslegung die Unterscheidung zwischen Richtlänge und Außenlänge: Für die Richtlänge gilt La - 26 oder Li + 43, während die Außenlänge über Ld + 26 oder Li + 69 ermittelt wird.
Dieser Keilriemen besitzt das klassische Profil B mit einer oberen Breite von 17 mm und einer Profilhöhe von 11 mm. Der Flankenwinkel beträgt 40 Grad. Die Richtlänge und Außenlänge leiten sich nach DIN 2215 direkt aus der Innenlänge ab, wodurch der Riemen passgenau auf entsprechende Standard-Keilriemenscheiben abgestimmt werden kann.
Die textile Ummantelung umgibt den Kern und den Zugstrang des Keilriemens vollständig. Dieses Gewebe schützt das Riemeninnere vor Verschleiß durch Schmutzpartikel, Staub und Feuchtigkeit. Zudem sorgt der Mantel für eine gleichmäßige Reibung an den Flanken der Riemenscheibe und verleiht dem Riemen eine erhöhte Widerstandsfähigkeit bei kurzzeitigen Überlastungen.
Das Bauteil ist für einen Umgebungstemperaturbereich von -40 bis +80 Grad ausgelegt. Dadurch arbeitet der Keilriemen sowohl in ungeheizten Werksumgebungen oder Außenbereichen bei Frost als auch in warmen Maschinenräumen zuverlässig. Ein Betrieb innerhalb dieses Fensters schützt das Material vor vorzeitiger Versprödung oder übermäßiger Erweichung.
Die Norm DIN 2215 definiert die Maße, Profile und Prüfbedingungen für klassische Keilriemen. Für Anwender und Einkäufer erleichtert diese Normung die herstellerübergreifende Austauschbarkeit, da Scheibenrillen und Riemenquerschnitte exakt aufeinander abgestimmt sind. Das Profil B beziehungsweise 17 x 11 entspricht damit einem etablierten Industriestandard.
Bei klassischen Keilriemen nach DIN 2215 stehen die verschiedenen Längenmaße in festen mathematischen Verhältnissen zueinander. Die Richtlänge errechnet sich aus der Außenlänge abzüglich 26 mm oder der Innenlänge zuzüglich 43 mm. Für die Außenlänge gilt die Richtlänge plus 26 mm beziehungsweise die Innenlänge plus 69 mm.
Im Gegensatz zu Flachriemen nutzt der Keilriemen durch seinen Keilwinkel von 40 Grad den Keilkeileffekt in den Rillen der Riemenscheibe. Dies ermöglicht höhere Anpresskräfte und Drehmomente bei moderater Riemenspannung. Gegenüber Zahnriemen arbeitet der Keilriemen kraftschlüssig statt formschlüssig und fungiert bei Blockaden im System als schützendes Überlastglied.
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