SWR
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Der ummantelte Keilriemen A140 von SWR-Keilriemen bietet ein klassisches 13 x 8 mm Profil nach DIN 2215 für anspruchsvolle mechanische Antriebe.
Der ummantelte Keilriemen A140 treibt Wellen über reibschlüssigen Kontakt in Keilriemenscheiben an. Die Typenbezeichnung steht hierbei für die genormte Profilbreite von 13 mm und eine Profilhöhe von 8 mm. Durch das textile Ummantelungsgewebe schützt die Konstruktion den Zugstrang vor Schmutz und mechanischem Abrieb. Der Riemen deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +80 Grad ab und eignet sich für industrielle Riementriebe mit klassischen Keilrillenprofilen.
Das Profil findet vor allem in klassischen Industrieantrieben mit Keilrillenscheiben Verwendung. In Antrieben mit zwei oder mehreren Riemenscheiben überträgt der Riemen Drehmomente reibschlüssig zwischen Antriebs- und Abtriebswelle. Der Flankenwinkel von 40 Grad verkeilt sich unter Zugspannung in der Rille und baut die erforderlichen Reibungskräfte auf. Dank des Einsatzbereichs von -40 bis +80 Grad bleibt der Riemen in kalten sowie in thermisch beanspruchten Umgebungen funktionsfähig.
Bei der Auslegung nach DIN 2215 kommt es auf die Unterscheidung von Richtlänge, Außenlänge und Innenlänge an. Für dieses Profil berechnet sich die Außenlänge über Ld + 20 mm oder Li + 50 mm. Die Richtlänge bestimmen Sie mit La - 20 mm oder Li + 30 mm. Messen Sie vor dem Austausch die vorhandene Riemenlänge oder den Achsabstand der Scheiben nach, um den Spannweg des Antriebs voll zu nutzen.
Das Profil weist eine obere Riemenbreite von 13 mm sowie eine Höhe von 8 mm auf. Diese Geometrie entspricht der genormten Ausführung nach DIN 2215 für klassische Keilriemen. Der Flankenkeil besitzt einen Flankenwinkel von 40 Grad, der exakt in entsprechende Standard-Keilriemenscheiben eingreift.
Das textile Gewebe umhüllt den inneren Kern sowie die Zugstränge vollständig. Diese Schicht mindert den Flankenverschleiß beim Ein- und Auslaufen in die Riemenscheibe. Zudem schirmt das Gewebe die tragenden Fasern vor äußeren Einflüssen wie Staub, Feuchtigkeit oder leichten Ölnebeln ab und fördert eine gleichmäßige Kraftübertragung.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +80 Grad Celsius. Dadurch arbeitet der Riemen sowohl in kalten Außenbereichen als auch in erwärmten Maschinenumgebungen zuverlässig. Bei Temperaturen dauerhaft oberhalb von +80 Grad verliert das Material an Flexibilität, weshalb ausreichende Belüftung im Gehäuse eingeplant werden sollte.
Die Richtlänge ermitteln Sie anhand der Außenlänge abzüglich 20 mm oder ausgehend von der Innenlänge zuzüglich 30 mm. Diese Längenbeziehung definiert die wirksame Zugzone in der Keilrille. Für eine präzise Montage empfiehlt sich der Abgleich dieser Maße mit den Einstellgrenzen der Spannvorrichtung an Ihrem Maschinenantrieb.
Die DIN 2215 legt Maße, Toleranzen und grundlegende Geometrien klassischer Keilriemen fest. Durch die Normierung ist der Riemen herstellerübergreifend mit genormten Rillenscheiben des Profils A kompatibel, was die Ersatzteilbeschaffung in Instandhaltung und Konstruktion vereinfacht.
Die Außenlänge ergibt sich rechnerisch aus der Richtlänge zuzüglich 20 mm oder der Innenlänge plus 50 mm. Dieses Maß beschreibt den äußeren Riemenumfang im ungespannten Zustand. Beim Vermessen alter Riemen dient die Außenlänge oft als erster Anhaltspunkt, um bei unleserlicher Beschriftung die passende Profilgröße zuzuordnen.
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