OPTIBELT
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Der ummantelte Keilriemen C140 von Optibelt ermöglicht reibschlüssige Drehmomentübertragung bei 22 x 14 mm Querschnitt in Temperaturbereichen von -40 bis +80 °C.
Der ummantelte Keilriemen C140 ist ein klassischer Antriebsriemen nach DIN 2215 für reibschlüssige Drehmomentübertragungen. Durch den genormten Querschnitt der Profilreihe C verbindet dieses Antriebselement Querstabilität mit gleichmäßigem Lauf in passenden Keilrillenscheiben. Hersteller Optibelt-Keilriemen fertigt diese Ausführung mit einer textilen Gewebeummantelung, die den Riemenkern vor Schmutz und mechanischem Abrieb schützt. Das Element kommt vorrangig in industriellen Maschinenantrieben zum Einsatz.
Dieses Antriebselement überträgt mittlere bis hohe Leistungen im klassischen Maschinen- und Anlagenbau. Typische Einsatzbereiche umfassen reibschlüssige Riementriebe mit Standard-Keilrillenscheiben. Dank des Temperaturbereichs von -40 bis +80 Grad hält der Riemen wechselnden Umgebungstemperaturen im Innen- und Außeneinsatz stand. Die textile Ummantelung erlaubt zudem eine definierte Schlupffähigkeit beim Anlaufen, was Stoßbelastungen auf die Wellenlagerungen dämpft.
Für einen schlupfarmen Betrieb erfordert das Profil C mit 22 mm oberer Breite und 14 mm Höhe exakt abgestimmte Rillenscheiben. Der genormte Keilwinkel von 40 Grad dient dem erforderlichen Flankendruck. Die Riemenlänge lässt sich anhand der Richtlänge Ld oder der Außenlänge La über die genormten Bezugswerte des Profils bestimmen. Bei der Montage kommt es auf die korrekte Riemenvorspannung und fluchtende Scheiben an, um ungleichmäßigen Kantenverschleiß an den Flanken zu vermeiden.
Mit einer oberen Riemenbreite von 22 mm sowie einer Bauhöhe von 14 mm entspricht der Riemen dem Profil C nach DIN 2215. Die Flanken sind in einem Keilwinkel von 40 Grad ausgeführt. Die Längenberechnung erfolgt über die Innenlänge Li, die Richtlänge Ld oder die Außenlänge La anhand definierter Korrekturwerte.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -40 bis +80 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzwerte behält die Elastomermischung ihre elastischen Eigenschaften und die Ummantelung bleibt flexibel. Bei Anwendungen außerhalb dieser Spanne drohen vorzeitige Versprödung oder übermäßiger thermischer Verschleiß des Riemenkörpers.
Die Richtlänge Ld ergibt sich rechnerisch aus der Außenlänge abzüglich 30 mm oder aus der Innenlänge Li zuzüglich 58 mm. Diese Umrechnungsformeln basieren auf der Geometrie des Profils C nach DIN 2215 und ermöglichen die exakte Bestimmung des Achsabstands zweier Riemenscheiben.
Die äußere Textilschicht schützt den Kern und die Zugstränge vor Staub, Feuchtigkeit und Reibungswärme. Zudem erzeugt das Gewebe an den Flanken eine definierte Reibung in der Rille. Dies erlaubt bei Drehmomentspitzen einen minimalen Schlupf, wodurch Getriebe und Lager vor abrupten Überlastungen geschont werden.
Beim Profil C140 errechnet sich das Außenmaß La aus der Richtlänge Ld plus 30 mm beziehungsweise aus der Innenlänge Li plus 88 mm. Der Unterschied resultiert aus der Materialstärke von 14 mm, da der Riemenumfang an der Deckfläche größer ausfällt als an der Innenfläche.
Erforderlich sind genormte Keilrillenscheiben für das Profil C beziehungsweise 22 nach DIN 2215. Der Rillenwinkel muss zum 40-Grad-Winkel des Riemens passen, damit die Kraftübertragung über die Seitenflanken und nicht über den Rillengrund erfolgt.
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